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Rio Tinto und Glencore nehmen Fusionsgespräche wieder auf: Neuer Anlauf im industriellen Wandel
Rio Tinto und Glencore haben die Fusionsgespräche wieder aufgenommen, um das weltweit größte Bergbauunternehmen zu schaffen.
Wichtige Fakten
- • Rio Tinto und Glencore haben die Fusionsgespräche wieder aufgenommen, um das weltweit größte Bergbauunternehmen zu schaffen.
- • Die fusionierte Firma hätte einen Unternehmenswert von mehr als 260 Milliarden US-Dollar.
- • Ein mögliches Abkommen könnte durch die Übernahme von Glencore durch Rio Tinto im Rahmen eines gerichtlich genehmigten Schemas erfolgen.
- • Die Gespräche folgen der Fusion von Anglo American und Teck im Wert von 53 Milliarden Dollar im Jahr 2026.
- • Der Kupferpreis hat ein Rekordhoch von über 13.300 Dollar pro Tonne erreicht.
- • Rio Tinto hat kürzlich einen neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt, Simon Trott.
- • Glencore plant seine Kohlengeschäfte in eine separate, in Australien ansässige Einheit zu überführen.
Die Gespräche zwischen Rio Tinto und Glencore über eine Fusion wurden wieder aufgenommen, fast ein Jahr nachdem die vorherigen Verhandlungen gescheitert waren. Sollten diese erfolgreich sein, würde dies das größte Bergbauunternehmen der Welt schaffen, mit einem Unternehmenswert von mehr als 260 Milliarden US-Dollar. Rio Tinto strebt an, die Fusion als Übernahme von Glencore durchzuführen, was durch ein gerichtlich genehmigtes Schema umgesetzt werden könnte. Die Verhandlungen befinden sich jedoch in einem frühen Stadium, und es ist unklar, ob ein Angebot unterbreitet wird. Der neue Vorstandsvorsitzende von Rio Tinto, Simon Trott, muss sich dabei auch mit Glencores Kohlengeschäften befassen, die in eine eigene Einheit ausgegliedert werden sollen, eine Entscheidung, die in einem sich wandelnden politischen Umfeld bezüglich fossiler Brennstoffe besonders relevant ist. Rio Tintos Interesse an Glencores Kohlegeschäften könnte zudem durch Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen geprägt sein, da sich die Haltung zu fossilen Brennstoffen in jüngster Zeit gewandelt hat. Bis zum 5. Februar muss Rio Tinto gemäß den britischen Übernahmeregeln ein formelles Angebot abgeben oder erklären, dass der Deal nicht weiterverfolgt wird.
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