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RTL Deutschland richtet Programm neu aus: Stellenabbau angekündigt
RTL Deutschland wird 600 Stellen abbauen, davon 230 bei RTL News.
Wichtige Fakten
- • RTL Deutschland wird 600 Stellen abbauen, davon 230 bei RTL News.
- • Die linearen Werbeumsätze von RTL sind seit 2019 um mehr als 20 Prozent gesunken.
- • Investitionen in den Streamingservice RTL+ führten zu einer Abonnentensteigerung auf 6,6 Millionen.
- • RTL setzt in der Primetime zukünftig verstärkt auf investigative Formate.
- • Einsparungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat; betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.
RTL Deutschland hat angekündigt, sein Programm umfassend neu auszurichten. Diese Neuausrichtung beinhaltet den Abbau von 600 Stellen, davon 230 allein bei RTL News, auf Grund von sinkenden linearen Werbeumsätzen seit 2019. RTL reagiert hiermit auf das zunehmende Interesse an digitalen Angeboten und investiert massiv in den Ausbau des Streamingservices RTL+, welcher die Abonnentenzahl auf 6,6 Millionen steigen ließ. Dadurch soll das Unternehmens- und Kostenstruktur gezielter auf das Streaming-Geschäft ausgerichtet werden. Im Zuge dieser Maßnahmen werden klassische Programme wie 'Gala' und 'Prominent' eingestellt und die Morgenprogramme von RTL und NTV zusammengelegt, während in der Primetime der Fokus auf investigative Formate gelegt werden soll. RTL plant diese Einsparungen in enger Absprache mit dem Betriebsrat, wobei betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen.
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