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International 27.04.2026, 00:04 Aktualisiert: 27.04.2026, 23:04

Attentat auf Trump: Anklage wegen versuchten Mordes am Präsidenten erhoben

31-jähriger Cole T. Allen angeklagt wegen versuchten Mordes an Trump.

Wichtige Fakten

  • 31-jähriger Cole T. Allen angeklagt wegen versuchten Mordes an Trump.
  • Täter feuerte auf Sicherheitskontrolle, Secret-Service-Agent getroffen, überlebte.
  • Allen droht bei Verurteilung lebenslange Haft.
  • Anklage umfasst auch Waffenverstöße und Angriff auf Bundesbeamte.
  • Täter reiste mit Zug von Kalifornien über Chicago nach Washington.

Anklage und juristische Schritte

Die US-Bundesstaatsanwaltschaft hat gegen Cole T. Allen, 31, Anklage wegen versuchten Mordes an Präsident Donald Trump erhoben. Dem Beschuldigten droht bei einer Verurteilung lebenslange Haft. Zudem wird ihm die Verwendung einer Schusswaffe bei einer Gewalttat, der tätliche Angriff auf einen Bundesbeamten unter Einsatz einer gefährlichen Waffe sowie der Transport einer Schusswaffe über Staatsgrenzen hinweg vorgeworfen. Die Anklage wurden am Montag vor einem Bundesgericht in Washington verlesen, die Verteidigung äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Der zuständige Richter ordnete die vorläufige Fortsetzung der Untersuchungshaft an; eine Anhörung zum Haftbefehl ist für den 30. April vorgesehen.

Tathergang und Sicherheitslücken

Am Rande der traditionellen Korrespondenten-Gala im Washingtoner Hilton-Hotel war der Bewaffnete am Samstagabend über eine Sicherheitskontrolle gestürmt. Videoaufnahmen zeigen, wie er mehrfach schießt. Ein Mitarbeiter des Secret Service wurde von einer Kugel in den Brustkorb getroffen, überlebte dank seiner kugelsicheren Weste. Ins Visier des Täters geriet ausdrücklich auch das enge Umfeld des Präsidenten, darunter Vizepräsident JD Vance sowie mehrere Kabinettsmitglieder. Trotz massiver Sicherheitsvorkehrungen konnte der Angreifer den zweiten Sicherheitsring durchbrechen; er wurde erst gestoppt, als sich weit über hundert Bundesbeamte vor die Zugänge zur Gala postiert hatten.

Reaktionen der US-Politik

Das Weiße Haus kündigte bereits eine Neubewertung des Sicherheitsprotokolls bei Großveranstaltungen an. Stabschefin Susie Wiles will noch in dieser Woche ein Treffen zur Änderung der entsprechenden Richtlinien einberufen. Präsident Trump selbst zeigte sich am Montag öffentlich entschlossen: „Wenn man wirksam ist, wird man attackiert.“ Er betonte, dass die Sicherheitskräfte hervorragend gearbeitet hätten, und machte zugleich die Rhetorik der Demokraten für das politische Klima verantwortlich. Justizministerin Jeanine Pirro ließ juristische Nachschärfungen erwarten; gegen den Täter könnten baldmöglichst weitere Anklagepunkte folgen, auch solche, die den Versuch der Einschüchterung von Medienvertretern betreffen.

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