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Schuldenkrise trifft Bildung: Entwicklungsländer sparen an Schulen
113 Länder gaben 2025 mehr für Schulden als für Bildung aus.
Wichtige Fakten
- • 113 Länder gaben 2025 mehr für Schulden als für Bildung aus.
- • Subsahara-Afrika gab 3,6-mal so viel für Schulden wie Bildung.
- • Bildungshilfe könnte bis 2027 um 30% sinken.
- • 18 Länder gaben 5-mal mehr für Schulden als Bildung aus.
- • Sri Lanka gab 16-mal mehr für Schulden als Bildung.
Bildung leidet unter Schuldenlast
Laut einem UNESCO-Bericht gaben 113 Entwicklungsländer im Jahr 2025 mehr für den Schuldendienst aus als für Bildung. In Subsahara-Afrika lag das Verhältnis bei 3,6 zu eins.
Bildungshilfe sinkt drastisch
Die globale Bildungshilfe ist seit 2023 um 21% gesunken und könnte bis 2027 um bis zu 30% fallen. Besonders betroffen sind Afghanistan, Mali, Niger und Liberia, die bereits über 40% verloren haben.
Folgen für Bildungssysteme
Die Umleitung von Geldern zum Schuldendienst führt zu unzureichender Finanzierung von Schulen und offenen Lehrerstellen. Experten warnen vor einem Teufelskreis aus Sparmaßnahmen, fehlender Entwicklung und weiter steigender Schuldenlast. Die UNESCO fordert langfristige statt kurzfristiger Schuldenentlastung.
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