Teilen:
International 11.08.2026, 03:24 Aktualisiert: 11.08.2026, 23:02

Kolumbien: Erdbeben fordert über 200 Tote – nationale Katastrophe

Mindestens 240 Tote, mehr als 1.300 Verletzte, über 3.000 Vermisste (inoffiziell: 3.800).

Wichtige Fakten

  • Mindestens 240 Tote, mehr als 1.300 Verletzte, über 3.000 Vermisste (inoffiziell: 3.800).
  • Präsident Espriella ruft Notstand aus; Rettungsarbeiten in Trümmern laufen rund um die Uhr.
  • Über 1.100 Gebäude zerstört, mehr als 8.300 beschädigt; sechs Flughäfen außer Betrieb.
  • Fünf Tote in Manizales; Kathedrale beschädigt; U.S. Hilfsgelder von 15,5 Millionen Dollar zugesagt.
  • Nachbebenüber 70 registriert; Erdbeben stärkstes in diesem Jahrhundert laut Geologischer Dienst.

Katastrophe in Kolumbien: Offizielle Zahlen aktualisiert

Bei dem schweren Erdbeben am Montag in Kolumbien sind nach offiziellen Angaben der Behörden inzwischen mehr als 240 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 1.300 wurden verletzt. Über 3.000 Menschen galten am Abend noch als vermisst, eine inoffizielle Plattform nannte sogar knapp 3.800. Präsident Abelardo de la Espriella, der erst seit wenigen Tagen im Amt ist, rief den Notstand aus. In der Nacht zum Dienstag suchten Rettungskräfte weiterhin mit Hochdruck, auch schwerem Gerät und mit Spürhunden in den Trümmern eingestürzter Gebäude nach Überlebenden – viele von ihnen arbeiteten mit bloßen Händen und stellten ständig den geforderten Moment der Ruhe her, um mögliche Lebenszeichen unter den Trümmern zu hören.

Schäden: Mehr als 1.100 Gebäude zerstört und Flughäfen geschlossen

Einem Update von Präsident Espriella zufolge, das er bei seinem Besuch in der schlimm betroffenen Stadt Pereira gab, sind landesweit mehr als 1.100 Wohnhäuser und Gebäude vollständig eingestürzt; weitere more als 8.300 wurden beschädigt. Rund 18 Krankenhäuser und 52 Schulen sind betroffen, in leichteren Fällen lediglich durch Risse. Sechs Flughäfen – in Städten wie Pereira, Manizales, Quibdó, Cartago, Armenia und Buenaventura – sind wegen Schäden an der Infrastruktur für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb. Die Strom-, Telefon- und Datenverbindungen sind vielerorts massiv eingeschränkt.

Rettungsaktionen in den am stärksten zerstörten Städten

Besonders dramatisch ist die Lage in Cali. Dort wurden 95 Todesfälle verzeichnet - darunter vier Kinder, die starben, als eine Schulsektion einstürzte. Nach Angaben des Bürgermeisters Alejandro Eder sind Unklarheiten, wie viele Personen sich noch unter den Trümmern des eingestürzten Wohnhauses Torres del Limonar befinden, aber Einsatzkräfte berichten, es seien bis zu 16 Menschen lebend gerettet worden. Insgesamt wird die Suche per Helikopter und Drohnen unterstützt, da insbesondere kleinere Orte mit begrenzten Rettungskräften alleingelassen sind - so auch jener am nächsten zum Epizentrum gelegene Ort San José del Palmar, der über keinen direkten Flughafen verfügt.

Internationale Hilfsgelder werden konkret: 15,5 Millionen US-Dollar extra zugesagt

Die US-Regierung sagt weitere bislang aufgewendete Nothilfe in Höhe von 15,5 Millionen Dollar für Zelte, Nahrung, Wasser und Transport aus eigener Initiative zu, zusätzlich sind weltweit aus Mexiko, Chile, Salvador, Ecuador, Brasilien und weiteren Ländern Soforthilfen über Unterstützungsangebote – teilweise nur ersten Erkundungsteams – angelaufen. UN-Generalsekretär António Guterres sprach sein Beileid aus, ebenso Spanien, wo zeitweise Angaben über mehr zu hundert noch nicht bestätigte spanische Staatsbürger im Unglücksland vorhanden waren.

Unsicherheit in abgelegenen Regionen? Neue Meldungen aus Chocó

Im Nordwesten, in der ansonsten nur angerissen betrachteten Region Chocó, kam es nach sie in örtliche Alarmketten eingebundenen Behördenmeldungen allein in Hauptstadt Quibdó worden schon mindestens drei zerstörte vollkommen oder teilweise kollabierte Gebäude und Einrichtungen besonders beschädigt. Hubschrauber der Armee und Luft- und Raumfahrtkräfte? Mehr Medizinpersonal wird in großen Sanitätszelte zunächst provisorisch schnell sein in die Luft dafür gebracht. Unklarheit herrscht weiter darüber, dass ein Richter: Diese fortlaufend herbeiströmenden regionalen Routen, unterbrochen durch ausgefallene Basisstationen, alle Messgrößen derzeit sehr schwierig über wenigen Quellen auf freiwilligem Strom. Beobachterschätzungen auf Basis direkte aller Katastrophe als das schlimmste seit Menschen zurück in dessen persönlichen Analyse eine Bilanz etlicher Weg unklar macht.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.