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Inland 30.06.2026, 09:26

Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stader Mutter-Kind-Einrichtung

Sechs Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade erschossen.

Wichtige Fakten

  • Sechs Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade erschossen.
  • Mutmaßlicher Täter (45, türkisch) festgenommen, Motiv im Sorgerechtsstreit vermutet.
  • Opfer: vier Frauen, zwei Männer. Kind und Mutter des Täters unverletzt.
  • Keine bisher bestätigte Clan-Verbindung; singulärer Fall.

Ereignisablauf

In einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade (Niedersachsen) wurden am 29. Juni 2026 gegen 12:10 Uhr sechs Menschen erschossen. Die Polizei wurde durch Notrufe alarmiert, traf schnell ein aber fand vier Tote, ein weiteres starb nach Reanimationsversuch vor Ort, die sechste Person erlag im Krankenhaus. Es handelte sich um vier Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter des privaten Trägers und des Jugendamtes.

Täter und Motiv

Der mutmaßliche Täter, ein 45-Jähriger mit türkischer Staatsbürgerschaft aus der Region Hannover, versuchte zu fliehen, wurde jedoch gestoppt. Polizei und Innenministerin Daniela Behrens betonten ein Motiv im familiären Umfeld: Der Mann stand in einem Sorgerechtsstreit, Termin in der Einrichtung. Die Tatwaffe (und Besitzer ohne Erlaubnis) wird untersucht. Behrens sprach von einer „kaltblütigen“ Tat ohne politisch/ wirtschaftliche Hintergründe. Trotz Berichten über-Clanhintergrunds sagte Behrens, kein Hinweis auf Clanzugehörigkeit.

Reaktionen

Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies zeigten sich erschüttert.

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