Selenskyj in Belgrad: Ukraine und Serbien planen Freihandelsabkommen
Wichtige Fakten
- • Erster offizieller Besuch Selenskyjs in Serbien.
- • Freihandelsabkommen bis Jahresende geplant.
- • Ukraine erkennt Kosovo nicht an.
- • Serbien respektiert territoriale Integrität der Ukraine.
- • Selenskyj beklagt zerstörte Wärmekraftwerke.
Historischer Besuch und wirtschaftliche Annäherung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Serbien erstmals offiziell besucht. Beim Treffen mit Präsident Aleksandar Vucic in Belgrad stand die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Fokus. Beide vereinbarten, bis Ende des Jahres ein Freihandelsabkommen abzuschließen, das auch als Voraussetzung für Serbiens EU-Annäherung gilt.
Kosovo und territoriale Integrität
Einig waren sich beide in ihrer Haltung: Die Ukraine erkennt die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an, Serbien respektiert die territoriale Integrität der Ukraine. Selenskyj bedankte sich für die Unterstützung und betonte die unveränderte Position zur Krim.
Russlands Aggression und Energieversorgung
Selenskyj warnte vor den Folgen russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine: Vor dem Winter seien "praktisch keine intakten Wärmekraftwerke" mehr vorhanden. Auch zur Frage der Patriot-Luftabwehr steht er in Kontakt mit Washington.
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