Selenskyj warnt: Russischer Luftraum wird für zivile Flugzeuge immer gefährlicher
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Wichtige Fakten
- • Ukraine warnt Fluggesellschaften vor russischem Luftraum; Drohnenangriffe nehmen zu.
- • EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen verurteilt Drohnenangriff auf Leipzig als Eskalation.
- • Putin kündigt massive Raketenschläge auf ukrainische Energieanlagen an.
- • Ukrainische Drohnen erreichen Ziele über 2000 km; Ziel: 1000 Drohnen täglich.
- • EU bereitet neue Sanktionen gegen 1600 russische Firmen vor.
Warnung an die Luftfahrt
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts zunehmender Drohnenangriffe eine deutliche Warnung an alle Fluggesellschaften gerichtet: Der russische Luftraum werde für die zivile Luftfahrt immer gefährlicher. Er erklärte, dass die Ukraine zwar keine zivilen Flugzeuge bedrohe, aber die wachsende Zahl von Drohnen, die in Russland eingesetzt werden, von der Luftfahrtindustrie berücksichtigt werden müsse. Die Ukraine habe die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) darüber informiert, dass der russische Luftraum aufgrund erhöhter militärischer Aktivitäten nicht sicher für die zivile Luftfahrt sei. Ziel ist es, russische Flughäfen kontinuierlich zu stören.
Russische Reaktion und neue Drohungen
Russlands Präsident Wladimir Putin reagierte umgehend und beschrieb Selenskyjs Äußerungen als "Staatsterrorismus". Er kündigte an, die Bombardierungen der ukrainischen Energieanlagen im Winter zu verstärken, um die Infrastruktur des Landes zu zerstören. Militärisch behalte Russland die Initiative, trotz der ukrainischen Erfolge bei Drohnenangriffen auf russisches Gebiet. Die Ukraine ist bereits in der Lage, Hunderte von Drohnen pro Tag zu starten und visiert ein Ziel von Tausend an, um die russische Wirtschaft zu treffen.
Internationale Reaktionen
Die Europäische Union verurteilte die jüngsten russischen Drohnenangriffe auf europäische Ziele schärfstens. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete einen Angriff auf den Leipziger Flughafen als neue Eskalation Russlands und als Teil eines Musters von "wiederholten Eindringlingen in unseren Luftraum". Die EU bereitet deshalb neue Sanktionen gegen rund 1600 weitere russische Unternehmen vor. NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte, Russland werde zunehmend rücksichtslos und erfordere schnelle und effektive Antworten.
Hintergrund und Kontext
Die ukrainische Regierung verweist auf frühere Ereignisse wie den Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine im Jahr 2014 über der Ostukraine, bei dem 298 Menschen starben. Internationale Ermittlungen machen dafür russische Separatisten verantwortlich. Der Konflikt bleibt angespannt, sowohl mit militärischen Aktionen als auch mit geopolitischen Spannungen in der Ukraine und Europa insgesamt.
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