Selenskyj wirbt in London für fortgesetzte Unterstützung der Ukraine
Wichtige Fakten
- • Selenskyj sprach im britischen Parlament und traf König Charles III.
- • Ukraine entsendet Militärexperten in Golfstaaten zur Drohnenabwehr.
- • US-Lockerung von Sanktionen gegen russisches Öl sorgt für Kritik aus Kiew.
- • Verhandlungen zur Beendigung des Krieges sind ins Stocken geraten.
Selenskyjs Appell in London
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einer Rede im britischen Parlament um fortgesetzte Unterstützung für sein Land geworben, trotz nachlassender internationaler Aufmerksamkeit angesichts des Krieges im Nahen Osten. Er bezeichnete Russland und Iran als "Brüder im Hass" und betonte, dass solche Regime nicht gewinnen dürften. Selenskyj bot ukrainische Militärexperten an, die bereits in Golfstaaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien stationiert sind, um bei der Abwehr iranischer Drohnen zu helfen.
Reaktionen und Hintergründe
Bei der Rede waren unter anderem der britische Premierminister Keir Starmer und NATO-Generalsekretär Mark Rutte anwesend. Starmer warnte davor, die Ukraine in ihrem Kampf gegen Russland zu vernachlässigen. Kritik äußerte Selenskyj auch an der jüngsten Lockerung von US-Sanktionen gegen russisches Öl, die er als Unterstützung für Moskau wertet. Während seines Aufenthalts traf Selenskyj zudem König Charles III. und reiste anschließend nach Spanien weiter, während Verhandlungen zur Beendigung des Krieges ins Stocken geraten sind.
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