Somali Schiedsrichter von WM ausgeschlossen: Einreise in USA verweigert
Wichtige Fakten
- • Somali Schiedsrichter Omar Artan wurde die US-Einreise verweigert.
- • Er ist der 2025 Caf-Schiedsrichter des Jahres.
- • Somalia steht auf Trumps Reiseverbotsliste.
- • Fifa bestätigte Artans Ausschluss vom WM-Turnier.
- • Artan reiste mit gültigem Diplomatenpass.
Der Vorfall
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan wird nicht bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko pfeifen. Grund ist die Verweigerung der Einreise in die USA am Flughafen Miami. Artan, der 2025 von der Afrikanischen Fußball-Konföderation (Caf) zum Schiedsrichter des Jahres gewählt wurde, befand sich auf der Durchreise in die Türkei.
Hintergründe
Die US-Behörden nannten keinen offiziellen Grund, doch Somalia steht auf einer Reiseverbotsliste der Trump-Administration. Artan besaß einen Diplomatenpass, der speziell zur Erleichterung von Reisen ausgestellt wurde. Das somalische Ministerium für Jugend und Sport bestätigte die Einreiseverweigerung gegenüber der BBC.
Reaktion von Fifa und Experten
Fifa erklärte, nicht in Einwanderungsprozesse involviert zu sein: Der Gastgeber entscheide letztlich über Visa. Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hatte alle Offiziellen zu einem Trainingscamp in Miami verpflichtet, was Artans Teilnahme unmöglich machte. Der ehemalige englische Stürmer Ian Wright kritisierte die „Chaos-WM“ in einem Instagram-Video.
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