USA fordern öffentliches Bekenntnis Irans zur freien Schifffahrt in der Straße von Hormus
Wichtige Fakten
- • USA fordern bis Samstag öffentliche Zusicherung Irans zur freien Schifffahrt.
- • Iran bestreitet, um Gespräche gebeten zu haben; Katar vermittelt.
- • Iran räumte privat ein, Angriffe auf Schiffe seien ein Fehler gewesen.
- • Trump droht Iran bei Attentatsplänen mit militärischer Vernichtung.
- • Europa prüft freiwillige Navigationsgebühren nach Vorbild der Malakkastraße.
USA erhöhen Druck auf Iran
Die USA fordern von Iran eine öffentliche Zusicherung, die Straße von Hormus für die Schifffahrt sicher zu halten. Bis Samstag soll die Führung in Teheran erklären, dass die Meerenge offen ist und Angriffe auf Handelsschiffe unterbleiben. Ein US-Beamter wurde mit den Worten zitiert: „Entweder sie geben uns diese Erklärung, oder es wird kein gutes Ergebnis für sie geben.“ Iran wies derweil zurück, um Gespräche gebeten zu haben. Man habe lediglich einem Besuch des katarischen Vermittlers zugestimmt, betonte Außenamtssprecher Baghaei.
Hintergründe und neue Entwicklungen
Hintergrund ist eine Serie von Angriffen auf Handelsschiffe, die nach US-Angaben von einer abtrünnigen Gruppe in Iran verübt worden sein sollen. Teheran habe dies privat eingeräumt und als Fehler bezeichnet. Trump erklärte die Waffenruhe für beendet, signalisierte aber gleichzeitig, dass die Verhandlungen weitergehen. Derweil kursieren Berichte über angebliche Mordpläne Irans gegen Trump, die Israel aufgedeckt haben will. Der US-Präsident drohte daraufhin mit der vollständigen Vernichtung Irans. Iran bestreitet die Vorwürfe; der neue Oberste Führer Chamenei bezeichnete Rache für seinen getöteten Vater als „unvermeidlich“.
Internationale Reaktionen und Initiativen
Europa prüft ein Modell für freiwillige Navigationsgebühren in der Straße von Hormus, das an die Regelung in der Malakkastraße angelehnt ist. Oman hat einen entsprechenden rechtlichen Rahmen vorgelegt, der Zwangsgebühren ausschließt. Ein Vermittlungsbesuch Katars in Teheran läuft parallel. Die Verhandlungen in Oman unter US-Führung und Beteiligung beider Seiten sollen die Krise entschärfen. Unterdessen bleiben Satellitenbilder eines iranischen Militärkomplexes umstritten, die auf Wiederaufbauarbeiten hindeuten sollen; Iran bestreitet erneute Aktivitäten im Nuklearbereich.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.