Sturgeon bedauert, Murrell nach Führungswechsel als SNP-Chef behalten zu haben
Wichtige Fakten
- • Nicola Sturgeon bedauert, Peter Murrell 2014 als SNP-Chef behalten zu haben.
- • Murrell hat über 400.000 Pfund aus Parteikassen veruntreut.
- • Die Untreue begann 2010, vor Sturgeons Amtsantritt.
- • Sturgeon fühlt sich betrogen und belogen durch ihren Ex-Mann.
- • Ein Gerichtstermin zur Sachverhaltsklärung ist für 2. Juni angesetzt.
Sturgeons Eingeständnis auf Buchfestival
Die ehemalige schottische First Minister Nicola Sturgeon hat eingeräumt, dass sie es bereut, Peter Murrell nach ihrer Wahl zur SNP-Vorsitzenden 2014 als Chief Executive behalten zu haben. Sturgeon beschrieb Murrell, ihren inzwischen von ihr getrennt lebenden Ehemann, als "Schlüsselfigur" im Erfolg der Partei unter ihrem Vorgänger Alex Salmond. Sie sagte, aus heutiger Sicht wäre eine andere Entscheidung besser gewesen. Sie betonte, dass Murrells Veruntreuung von mehr als 400.000 Pfund bereits vor ihrer Amtszeit begann.
Reaktionen auf das Geständnis und die rechtlichen Schritte
Murrell bekannte sich der Unterschlagung von Parteigeldern schuldig und bleibt in Untersuchungshaft. Der Gerichtstermin zur Sachverhaltsklärung ist auf den 2. Juni datiert, das Urteil soll am 23. Juni verkündet werden. Sturgeon bezeichnete die Woche als schlimmste ihres Lebens und betonte, sie sei hintergangen und belogen worden. Sie zog einen Besuch bei einem Therapeuten in Betracht.
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