Tennis-Fieber auf den Philippinen: Alex Eala schreibt Geschichte
Wichtige Fakten
- • Alex Eala gewinnt als erste Filipina ein WTA-Turnier, schlägt Topspielerin Jessica Pegula in Washington.
- • Präsident Ferdinand Marcos empfängt Eala im Präsidentenpalast und lobt ihre inspirierende Wirkung.
- • Die 21-Jährige gewann 72,9 % ihrer Punkte im Finale (Tennis.com).
- • Eala besiegte in Wimbledon die Titelverteidigerin Iga Swiatek.
- • Die Philippinen erleben einen Ansturm auf Tennisplätze und Trainingsangebote.
Historischer Sieg feiert Premiere
Die auf den Philippinen geborene Tennisspielerin Alex Eala schrieb jüngst Geschichte: Die 21-Jährige sicherte sich als erste Sportlerin ihres Landes den Titel einer WTA-Turniersiegerin. In einem Nervenkrimi, der sich wegen Regenpausen über zwei Tage erstreckte, bezwang sie die Weltranglistenerste Jessica Pegula in Washington. Philippinen-Präsident Ferdinand Marcos zeigte sich auf sozialen Plattformen überwältigt und gratulierte zu diesem Coup, der weltweit für Aufsehen sorgt und das tropische Land von den Britischen Inseln bis nach Asien träumen lässt.
Gesellschaft prägt künftige Tennisentwicklung
Vor Tagen noch als Außenseiterin in den Schatten gestellt, hat Ealas Charity-Engagement zu einer aufgeheizten Stimmung in ihrer Heimat beigetragen. Auf die Einladung ins Machtzentrum Malacañang folgt nicht nur Lob für die Heldin der Nation, sondern auch eine Signalwirkung: Das einst blanke Wechselspiel mit Beschaffungsproblemen und mangelnder Infrastruktur erfährt dadurch neue Mittel. Nachdem aufgrund ihres Wimbledon-[Attrakt]s mehrere Ränge aufploppen, ziehen nun Tennisclubs Erweiterungsbauten samt kräftiger Mitgliedsraten vor, was die Bretterbuden in boomende Enklaven verwandelt.
Vorbildcharakter
Bleibt abzusehen, wie weit die gelungene Fingerzeig-Geste reicht – denn viele Kinder stecken klar im Hang zum hausgemachten Paukenviertel fest und bewundern Playoffs hautnah via Stadionrunden. Voller Elan bereist Eala indes verlassene Betonplätze, um Trainingstechniken ans grelle Licht zu holen; selbst die Tour bemerkt die Trendwende schon an Buchungen und beendet nie dagewesene Anfragen zum Turnierplan der philippinischen Super. Tennis wird also Modewort, Stiftungsskala, Spitzenkompliment – kurzum kollektive Obsession zwischen Manila Bay and Visayas-Meer.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.