Terrorismusindex zeigt gemischte globale Entwicklung mit Schwerpunkt Afrika
Wichtige Fakten
- • Nigeria verzeichnete 2025 mit 750 Toten den größten Anstieg an Terroropfern (+46%).
- • Die DR Kongo stieg auf Platz acht des Index, mit 467 Toten durch die IS-nahe ADF.
- • Weltweit sanken Terroropfer um 28% auf 5.582, während Angriffe um 22% zurückgingen.
- • Im Sahel ereigneten sich über die Hälfte aller weltweiten Terroropfer, trotz Rückgang in Burkina Faso.
- • JNIM reduziert Angriffe auf Zivilisten, um Territorium zu sichern, und setzt verstärkt Drohnen ein.
Zusammenfassung
Laut dem Global Terrorism Index 2025 des Institute for Economics & Peace sanken die weltweiten Todesfälle durch Terrorismus um 28% auf 5.582, während die Gesamtzahl der Angriffe um fast 22% zurückging. Nigeria verzeichnete jedoch den größten Anstieg mit einem Anstieg der Todesfälle um 46% auf 750, was das Land auf Platz vier des Index hinter Pakistan, Burkina Faso und Niger bringt. Die Demokratische Republik Kongo stieg mit einem Anstieg von 28% auf 467 Todesfälle auf Platz acht, hauptsächlich durch die IS-affiliierte Allied Democratic Forces (ADF) getrieben.
Regionale Entwicklungen
Im Sahel, der als Zentrum des globalen Terrorismus gilt, ereigneten sich über die Hälfte aller Todesfälle, obwohl Burkina Faso einen Rückgang um die Hälfte verzeichnete. Gruppen wie JNIM ändern ihre Taktik, reduzieren Angriffe auf Zivilisten und setzen verstärkt Drohnen für koordinierte Angriffe auf Militärziele ein. In Nigeria und der DR Kongo nehmen die Bedrohungen durch Gruppen wie Boko Haram und ADF weiter zu, während in anderen Regionen wie dem Westen ein Anstieg der Todesfälle um 280% auf 57 festgestellt wurde, oft durch Jugendradikalisierung und Einzeltäter verursacht.
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