Thailand: Schulmassaker fordert neuntes Todesopfer
Wichtige Fakten
- • Zwölfjähriges Mädchen erliegt Verletzungen, neun Tote.
- • 14-jähriger Schütze tötete Großeltern, dann Mitschüler.
- • Mehr als 30 Verletzte, sieben in kritischem Zustand.
- • Premierminister kündigt strengere Waffengesetze an.
- • Thailand hat höchste Waffenbesitzrate in Südostasien.
Hintergrund der Tat
Die Amoktat an der Debsirin-Nonthaburi-Schule in der Nähe von Bangkok erschüttert Thailand. Ein 14-jähriger Schüler erschoss zunächst seine Großeltern, fuhr dann zur Schule und eröffnete dort das Feuer. Dabei tötete er weitere Personen und verletzte über 30 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Die Zahl der Todesopfer stieg auf neun, nachdem ein zwölfjähriges Mädchen, das bei dem Angriff kritisch verwundet worden war, seinen Verletzungen erlegen ist.
Ermittlungen und Reaktionen
Die Polizei befragt Zeugen, darunter die Eltern des Schützen. Der Angreifer nutzte eine Waffe seines Großvaters und feuerte mindestens 26 Schüsse ab. Bei ihm wurden weitere 34 Patronen gefunden. Premierminister Anutin Charnvirakul kündigte an, die Waffengesetze zu verschärfen, konkretisierte dies aber noch nicht.
Gewalt und Waffenbesitz in Thailand
Thailand hat die höchste Rate an zivilem Waffenbesitz in Südostasien. In den letzten Jahren gab es wiederholt Massaker, darunter eines in einer Schule im Nordosten 2022 mit 37 Toten.
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