Todesfälle nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff
Wichtige Fakten
- • Drei Tote nach Hantavirus-Infektion auf Kreuzfahrtschiff.
- • Schiff "Hondius" war von Argentinien nach Kap Verde unterwegs.
- • Ein Fall bestätigt, fünf weitere Verdachtsfälle werden untersucht.
- • Hantavirus wird durch Nagetiere übertragen.
Ausbruch auf der "Hondius"
Auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" im Atlantik sind drei Menschen an einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte einen positiven Test; die anderen zwei Toten sowie fünf weitere Erkrankte gelten als Verdachtsfälle. Das Schiff des niederländischen Betreibers Oceanwide Expeditions war von Ushuaia (Argentinien) nach Kap Verde unterwegs und liegt nun vor der Hauptstadt Praia. Es bietet Platz für 170 Passagiere und 70 Besatzungsmitglieder.
Krankheitsbild und Übertragung
Hantaviren werden meist durch Urin, Kot oder Speichel infizierter Nagetiere übertragen; eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist extrem selten. Die Viren können schwere Atemwegserkrankungen wie das Hantavirus-Pulmonale-Syndrom (HPS) oder hämorrhagisches Fieber mit Nierensyndrom (HFRS) verursachen. Die WHO leitete eine detaillierte epidemiologische Untersuchung ein.
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