Französischer Soldat bei Drohnenangriff im Irak getötet - USA melden Absturz von Tankflugzeug
Wichtige Fakten
- • Ein französischer Soldat wurde bei einem Drohnenangriff in Erbil im Irak getötet.
- • Sechs französische Soldaten wurden bei dem Angriff mit zwei Drohnen verletzt.
- • Präsident Macron verurteilte den Angriff als "inakzeptabel" und wies Kriegsrechtfertigungen zurück.
- • Ein US-Tankflugzeug stürzte in Westirak ab, Rettungsaktionen laufen für die Besatzung.
- • Seit Kriegsbeginn gab es mehrere Drohnenangriffe auf die Kurdenregion im Nordirak.
Tödlicher Angriff auf französische Truppen
Bei einem Drohnenangriff auf eine Militärbasis in der Kurdenregion Erbil im Nordirak ist ein französischer Soldat getötet worden. Nach Angaben von Präsident Emmanuel Macron wurden sechs weitere Militärangehörige verletzt. Der Angriff ereignete sich, während französische Soldaten mit irakischen Partnern Anti-Terror-Einsätze trainierten. Dem Gouverneur von Erbil zufolge waren zwei Drohnen an dem Angriff beteiligt.
Reaktionen und Hintergrund
Präsident Macron verurteilte den Angriff scharf als "inakzeptabel" und betonte, dass der Krieg in Iran solche Attacken nicht rechtfertige. Die Verantwortlichkeit für den Angriff war zunächst unklar. Französische Truppen sind im Irak im Rahmen einer multinationalen Anti-Terror-Mission im Einsatz, die lokale Streitkräfte im Kampf gegen den Islamischen Staat unterstützt. Die Kurdenregion im Nordirak wurde seit Kriegsbeginn wiederholt mit Drohnen attackiert, zuletzt gab es einen ähnlichen Vorfall auf einem italienischen Stützpunkt in Erbil ohne Verletzte.
Absturz eines US-Tankflugzeugs
Parallel dazu stürzte ein US-amerikanisches KC-135 Tankflugzeug über Westirak ab. US Central Command bestätigte, dass weder feindliches noch eigenes Feuer involviert waren. Rettungsaktionen für die Besatzung, die aus bis zu sechs Personen bestehen soll, sind im Gange. Das Flugzeug war Teil von Operation Epic Fury, der US-Operation gegen Iran. Dies ist das vierte US-Flugzeug, das seit Kriegsbeginn verloren ging.
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