Tödlicher Unfall in Wimbledon: Fahrerin angeklagt
Wichtige Fakten
- • Zwei achtjährige Mädchen kamen 2023 bei einem Schulunfall in Wimbledon ums Leben.
- • Fahrerin Claire Freemantle wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt.
- • Anwälte kündigen nicht schuldig an; ursprünglich keine Anklage nach epileptischem Anfall.
- • Familien der Opfer kritisierten Polizei und erreichten Wiederaufnahme der Ermittlungen.
Hintergrund des Unfalls
Am letzten Schultag im Juli 2023 raste ein Auto in die The Study Prep School in Wimbledon, London, und tötete die beiden achtjährigen Mädchen Nuria Sajjad und Selena Lau. Sieben weitere Personen wurden verletzt. Nun wurde die Fahrerin Claire Freemantle angeklagt.
Anklage und rechtliche Entwicklung
Zwei Jahre nach dem Vorfall erhebt die Staatsanwaltschaft (CPS) Anklage wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen und schwerer Körperverletzung in sieben Fällen. Die Verteidigung kündigte einen Nichtschuldig-Plädoyer an. Ursprünglich verzichtete die CPS auf eine Anklage, da die Fahrerin einen epileptischen Anfall erlitten hatte. Die Familien der Opfer protestierten und erreichten eine Wiederaufnahme der Ermittlungen.
Ermittlungen gegen die Polizei
Die unabhängige Polizeibeschwerdestelle (IOPC) untersucht zudem Vorwürfe des Rassismus und der irreführenden Informationen an die Hinterbliebenen. Vier Polizeibeamte stehen wegen schweren Fehlverhaltens unter Verdacht.
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