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International 18.05.2026, 14:05

Tragödie auf den Malediven: Leichen von vier vermissten italienischen Tauchern in Unterwasserhöhle entdeckt

Vier italienische Taucher wurden in einer Höhle auf 60 Metern Tiefe entdeckt.

Wichtige Fakten

  • Vier italienische Taucher wurden in einer Höhle auf 60 Metern Tiefe entdeckt.
  • Ein fünfter italienischer Taucher wurde bereits kurz nach dem Unfall geborgen.
  • Ein maledivischer Rettungstaucher starb am Samstag bei der Suche.
  • Es ist der schwerste Tauchunfall in der Geschichte der Malediven.
  • Rauhes Wetter erschwerte die Rettungsarbeiten.

Taucherunglück: Suche nach vermissten Italienern endet tragisch

Die Leichen von vier italienischen Tauchern, die seit einem Tauchgang auf den Malediven vermisst wurden, sind tief in einer Unterwasserhöhle im Vaavu-Atoll entdeckt worden. Das bestätigten die Behörden am Montag. Die Taucher waren am vergangenen Donnerstag in eine Notsituation geraten. Fünf italienische Taucher sowie ein maledivischer Rettungstaucher kamen ums Leben, was den schwersten einzelnen Tauchunfall in der Geschichte des Inselstaates darstellt.

Expertenteam aus Finnland unterstützt Rettung

Ein Team finnischer Höhlentauch-Experten ortete die Toten am Montag im 60 Meter tiefen Höhlensystem, wie die maledivische Regierung mitteilte. Die Leichen befanden sich im dritten und am weitesten vom Eingang entfernten Abschnitt. Zuvor war die Suche nach dem Tod eines maledivischen Militärtauchers, der unter Dekompressionskrankheit gelitten hatte, ausgesetzt worden. Rauhes Wetter hatte die Rettungsarbeiten wiederholt erschwert. Zwei Tote sollen am Dienstag geborgen werden, die übrigen am Tag darauf, so Regierungssprecher Mohamed Hossain Shareef.

Forscherteam aus Genua betroffen

Vier der italienischen Opfer gehörten zu einem Team der Universität Genua, darunter die Forscherin Monica Montefalcone und ihre Tochter. Der fünfte Italiener war der Tauchlehrer der Gruppe. Die Taucher besaßen eine Genehmigung für wissenschaftliche Arbeiten, jedoch keine Erlaubnis für Höhlentauchgänge, wie ein Sprecher mitteilte. Die Unglücksursache wird weiter untersucht.

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