Treasury-Mitarbeiterin: Eltern erwägen Klage nach Suizid
Wichtige Fakten
- • Coroner: Treasury trug wesentlich zu Chloes Tod bei.
- • Chloe Moffat, 26, starb nach Disziplinarmaßnahme ohne Unterstützung.
- • Eltern erwägen Klage gegen Treasury wegen wrongful death.
- • Treasury verbesserte Richtlinien, reagiert aber nicht auf Familie.
- • Coroner warnt vor weiteren Suizidrisiken bei Treasury.
Coroner-Bericht zu Chloe Moffat
Der Coroner stellte fest, dass das britische Finanzministerium (Treasury) „wesentlich“ zum Suizid der 26-jährigen Chloe Moffat beigetragen hat. Chloe wurde im Mai nach einem Disziplinarverfahren wegen anonymer Beschwerden über die Weitergabe vertraulicher Informationen, die sie bestritt, ohne Unterstützung und ohne Kenntnis ihrer Rechte konfrontiert. Sie war überzeugt, ihren Job zu verlieren, obwohl die wahrscheinliche Strafe nur eine schriftliche Verwarnung gewesen wäre.
Folgen für die Familie
Chloes Eltern, David und Anne Moffat, wurden nach monatelangen eigenen Ermittlungen mit den Umständen konfrontiert. Sie erwägen nun wegen wrongful death zu klagen, da die Treasury ihnen nach dem Coroner-Bericht nicht kondoliert oder sich entschuldigt hat. Die Familie sieht Chloes Fall als Beispiel dafür, dass perfektionistische und leistungsorientierte Menschen besonders verletzlich sind.
Forderungen an die Treasury
Die Coroner warnte vor einem Risiko weiterer Todesfälle in der Behörde, weshalb ein Bericht zur Verhütung weiterer Tode an die Behörde erging. Die Treasury hat inzwischen Verbesserungen bei Anleitungen und Wohlbefinden zugesagt, betont aber, weiterhin zu prüfen.
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