Trump erzielt über 1 Mrd. Dollar mit Krypto – Kritiker sehen Interessenkonflikt
Wichtige Fakten
- • Trump erzielte 2025 über 1,2 Mrd. $ Einnahmen aus Krypto-Geschäften.
- • 635 Mio. $ Lizenzgebühren von Trump-Meme-Coin, weitere 500 Mio. $ von World Liberty Financial.
- • Forbes schätzt Trumps Vermögen auf 6,5 Mrd. $, Bloomberg auf 7,6 Mrd. $.
- • White House weist Interessenkonflikte zurück, Trump verweist auf Treuhandverwaltung.
- • Demokraten um Elizabeth Warren fordern schärfere Regeln für Krypto-Einkünfte von Politikern.
Krypto-Einnahmen dominieren Trumps Einkünfte
US-Präsident Donald Trump hat laut seiner Pflichtoffenlegung für 2025 Einnahmen von über einer Milliarde Dollar aus Kryptowährungen erzielt. Die 927-seitige Erklärung zeigt, dass Krypto-Erlöse sein traditionelles Immobiliengeschäft deutlich überholen. Trump kassierte 635 Millionen Dollar Lizenzgebühren von einem Trump-Meme-Coin sowie über 500 Millionen Dollar von World Liberty Financial, einer Kryptofirma seiner Söhne und des Sondergesandten Steve Witkoff. Forbes schätzt sein Vermögen auf 6,5 Milliarden Dollar – fast eine Verdopplung seit Amtsantritt, Bloomberg auf 7,6 Milliarden.
Behörden und Ethikdebatte
Das Weiße Haus wies erneut Interessenkonflikte zurück. Sprecherin Anna Kelly betonte, Trump habe sein Vermögen in einen Trust überführt. Trump selbst erklärte, er unterliege nicht den Bundesgesetzen. Kritiker sehen die Präsidentschaft durch die enorme finanzielle Verflechtung belastet, zumal Trumps Regierung den Krypto-Handel massiv dereguliert hat – unter anderem durch die Begnadigung des Binance-Gründers und das Gesetz GENIUS Act.
Weitere Einkünfte und Geschenke
Neben Krypto nahm Trump 122 Millionen Dollar mit seinem Golfclub in Doral und Millionen durch Rechtsvergleiche ein – insgesamt 86,5 Millionen Dollar aus Klagen gegen ABC, CBS, YouTube, Meta und X. Zudem verdiente er Millionen mit Markenartikeln wie Bibeln, Turnschuhen und Uhren sowie 4,7 Millionen Dollar mit Trump-Uhren. Die Erklärung listet auch Geschenke: zehn Superbowl-Tickets im Wert von 50.000 Dollar von Sportfunktionärin Gayle Benson und zehn Karten für das WM-Finale von FIFA-Chef Gianni Infantino im Wert von 15.000 Dollar.
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