Trump geht gegen angebliche Vandalen am Reflecting Pool vor
Wichtige Fakten
- • Trump beklagt 107 Meter langen Riss und mögliche Düngemittel.
- • Sechs Festnahmen und fünf Bundesvorladungen wegen Vandalismus.
- • DC Water genehmigt erneute Leerung des Beckens.
- • Reparaturfirma behebt Mängel im Rahmen der Garantie.
- • Trump droht mit Klagen gegen ABC News wegen Berichterstattung.
Erneute Leerung und Trumps Vandalismus-Vorwürfe
Der Reflecting Pool in Washington DC wird erneut entleert, nachdem US-Präsident Donald Trump Vandalen für hellgrüne Algen und abblätternde Farbe verantwortlich gemacht hat. Trump erklärte, es gebe einen 107 Meter (350 Fuß) langen Riss und jemand habe möglicherweise Dünger ins Wasser gegeben. Die jüngsten Renovierungsarbeiten kosteten laut Trump etwa 16 Millionen Dollar. Die Wasserbehörde von Washington hat eine Genehmigung zur Leerung erteilt.
Festnahmen und rechtliche Drohungen
Die Parkpolizei hat fünf Personen festgenommen und fünf mit Bundesvorladungen belegt. Ein ehemaliger Olympionike bestreitet die Vorwürfe. Trump drohte mit zehn Jahren Haft für die Zerstörung von Einrichtungen. Zudem kündigte er juristische Schritte gegen ABC News an, weil der Sender angeblich ungenau über den Pool berichtet habe; Erlöse sollen an die Staatskasse gehen.
Technische Mängel trotz Sanierung
Der Bau aus den 1920er-Jahren leidet unter Lecks und Algen. Trotz einer Renovierung im April – bei der Trump tiefblaue Farbe einbringen ließ – treten weiter Algen auf, und die Farbe blättert ab. Mitarbeiter des National Park Service setzen Wasserstoffperoxid ein. Das Reparaturunternehmen will die Mängel im Rahmen der Garantie beheben.
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