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International 22.02.2026, 04:07 Aktualisiert: 22.02.2026, 10:03

Trumps Zollpolitik nach Urteil des Supreme Courts unter Druck

US-Präsident Trump kündigte nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs globale Zölle von 15% auf Importe an.

Wichtige Fakten

  • US-Präsident Trump kündigte nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs globale Zölle von 15% auf Importe an.
  • Die Zölle basieren auf einem Handelsgesetz von 1974 und sind für maximal 150 Tage ohne Kongress-Zustimmung gültig.
  • Unternehmen und Bundesstaaten fordern Rückzahlungen von zuvor erhobenen Zöllen, die als unrechtmäßig eingestuft wurden.
  • Internationale Partner wie die EU und Australien kritisieren die Zölle und prüfen Gegenmaßnahmen.

Zusammenfassung

US-Präsident Donald Trump hat als Reaktion auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, das seine vorherigen Importzölle für unrechtmäßig erklärte, neue globale Zölle angekündigt. Zunächst setzte er einen Zollsatz von 10% in Kraft, erhöhte ihn jedoch kurz darauf auf 15%. Diese Maßnahme stützt sich auf das Handelsgesetz von 1974, das dem Präsidenten für 150 Tage die Erhebung von Zöllen bis zu dieser Höhe erlaubt, ohne Zustimmung des Kongresses. Nach Ablauf dieser Frist benötigt Trump jedoch die parlamentarische Genehmigung, um die Zölle beizubehalten, was angesichts innerparteilicher Kritik unsicher erscheint.

Probleme und Reaktionen

Das Urteil des Supreme Courts hat zu erheblichen Unsicherheiten geführt, sowohl in den USA als auch international. Zahlreiche Unternehmen und mehrere Bundesstaaten fordern die Rückzahlung der zuvor gezahlten Zölle, die sie als unrechtmäßig ansehen. International stößt Trumps Vorgehen auf Kritik: Länder wie Australien und die EU prüfen Gegenmaßnahmen, während Handelsexperten vor einer Fragmentierung des globalen Handels warnen. Die Zölle könnten zu höheren Preisen für Verbraucher und belasteten Wirtschaftsbeziehungen führen.

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