Überschwemmungen in Nairobi fordern zahlreiche Todesopfer
Wichtige Fakten
- • Mindestens 23 Tote durch Überschwemmungen in Nairobi.
- • Polizeichef warnt vor steigender Opferzahl.
- • Brücken, Stromleitungen und Häuser stark beschädigt.
- • Wissenschaftler machen Klimawandel für Extremwetter verantwortlich.
- • Präsident Ruto ordnet Hilfsgüter aus nationalen Reserven an.
Überschwemmungen in Nairobi
In Kenias Hauptstadt Nairobi haben schwere Regenfälle und Überschwemmungen zu einer humanitären Krise geführt. Nach Angaben der Polizei sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen, wobei Polizeichef George Seda warnt, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Die Opfer starben durch Ertrinken oder Stromschläge von beschädigten Leitungen.
Schäden und Kritik
Die Überschwemmungen verursachten massive Schäden an der Infrastruktur, darunter zerstörte Autos, beschädigte Brücken, Stromleitungen und Häuser. Einwohner kritisierten verstopfte Abwassersysteme und mangelnde Vorbereitung der Stadtbehörden. Wissenschaftler führen solche Extremwetterereignisse auf den Klimawandel zurück.
Rettungsmaßnahmen und weitere Prognosen
Rettungskräfte und das Militär waren im Einsatz, um Vermisste zu suchen und Eingeschlossene zu befreien. Der internationale Flughafen Nairobi verzeichnete zahlreiche ausgefallene Flüge. Präsident William Ruto bezeichnete die Ereignisse als tragisch und kündigte schnelle Hilfe an, einschließlich der Freigabe von Hilfsgütern. Der kenianische Wetterdienst warnt vor weiteren starken Regenfällen in den kommenden Tagen.
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