Teilen:
International 07.03.2026, 19:23 Aktualisiert: 07.03.2026, 23:03

Überschwemmungen in Nairobi fordern zahlreiche Todesopfer

Mindestens 23 Tote durch Überschwemmungen in Nairobi.

Wichtige Fakten

  • Mindestens 23 Tote durch Überschwemmungen in Nairobi.
  • Polizeichef warnt vor steigender Opferzahl.
  • Brücken, Stromleitungen und Häuser stark beschädigt.
  • Wissenschaftler machen Klimawandel für Extremwetter verantwortlich.
  • Präsident Ruto ordnet Hilfsgüter aus nationalen Reserven an.

Überschwemmungen in Nairobi

In Kenias Hauptstadt Nairobi haben schwere Regenfälle und Überschwemmungen zu einer humanitären Krise geführt. Nach Angaben der Polizei sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen, wobei Polizeichef George Seda warnt, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Die Opfer starben durch Ertrinken oder Stromschläge von beschädigten Leitungen.

Schäden und Kritik

Die Überschwemmungen verursachten massive Schäden an der Infrastruktur, darunter zerstörte Autos, beschädigte Brücken, Stromleitungen und Häuser. Einwohner kritisierten verstopfte Abwassersysteme und mangelnde Vorbereitung der Stadtbehörden. Wissenschaftler führen solche Extremwetterereignisse auf den Klimawandel zurück.

Rettungsmaßnahmen und weitere Prognosen

Rettungskräfte und das Militär waren im Einsatz, um Vermisste zu suchen und Eingeschlossene zu befreien. Der internationale Flughafen Nairobi verzeichnete zahlreiche ausgefallene Flüge. Präsident William Ruto bezeichnete die Ereignisse als tragisch und kündigte schnelle Hilfe an, einschließlich der Freigabe von Hilfsgütern. Der kenianische Wetterdienst warnt vor weiteren starken Regenfällen in den kommenden Tagen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.