US-Drohungen gegen Iran: Angriff auf „Pickaxe Mountain“ und die Folgen
Wichtige Fakten
- • Die USA drohen mit massiven Angriffen auf Irans Atomanlage „Pickaxe Mountain“.
- • Iran droht mit Gegenschlägen auf kritische Infrastruktur in Israel und Golfstaaten.
- • Ölpreise könnten bei Angriffen auf Energieinfrastruktur weiter steigen.
- • Trotz Rahmenabkommen wurden die Angriffe Mitte Juli wieder aufgenommen.
- • UN-Generaldirektor Gramosi fordert Zugang für IAEA zu dem unterirdischen Gelände.
Hintergrund
US-Präsident Donald Trump hat Iran mit massiven Angriffen auf dessen Infrastruktur gedroht. Medienberichten zufolge könnten bereits am Wochenende eine der größten Angriffswellen starten. Israel könnte sich beteiligen. Die USA und Iran hatten im Juni ein Rahmenabkommen geschlossen, das jedoch gescheitert ist. Seit Juli greifen die USA wieder an.
Ziel Pickaxe Mountain
Ein besonderes Ziel ist der unterirdische Nuklearkomplex „Pickaxe Mountain“ (Kuh-e Kolang) nahe Natanz. Satellitenbilder zeigen Bauaktivitäten und vier Tunneleingänge. Experten vermuten, dass Iran dort hoch angereichertes Uran lagert oder Zentrifugen eingelagert sind. Die IAEA hat keinen Zugang, Teheran bestreitet nukleare Aktivitäten und spricht von einem Vorwand für Aggression.
Auswirkungen und Reaktionen
Sollten die USA angreifen, könnte Iran mit Raketen auf Israels und Golfstaaten reagieren. Dies würde Öl- und Gaspreise weiter steigen lassen. Zudem gibt es Bedenken über schwindende Luftabwehrbestände. Iran hat bereits Tanker vor Oman beschossen und demonstriert damit seine militärische Präsenz. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Lage mit Sorge.
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