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Wirtschaft 12.06.2026, 22:48

US-Justizministerium genehmigt Paramount-Übernahme von Warner Bros Discovery

US-Justizministerium genehmigt 111-Milliarden-Dollar-Fusion von Paramount und Warner Bros.

Wichtige Fakten

  • US-Justizministerium genehmigt 111-Milliarden-Dollar-Fusion von Paramount und Warner Bros.
  • Paramount kontrolliert künftig CNN, HBO, DC und CBS.
  • Kaliforniens Generalstaatsanwalt prüft Klage zur Blockade des Deals.
  • UK-Wettbewerbsbehörde leitet Untersuchung ein; Australien genehmigt bereits.
  • Gegner warnen vor Jobabbau und politischer Einflussnahme auf Nachrichten.
  • Die Übernahme vereint zwei große Hollywood-Studios.
  • Kritiker fürchten weniger Vielfalt und höhere Preise für Verbraucher.
  • Der Deal muss noch von mehreren US-Bundesstaaten genehmigt werden.

US-Justizministerium genehmigt Mega-Deal in Hollywood

Das US-Justizministerium hat die Übernahme von Warner Bros Discovery durch Paramount Skydance im Wert von 111 Milliarden US-Dollar genehmigt. Die Behörde erklärte, die Fusion werde „den Wettbewerb im Medien- und Unterhaltungssektor wahrscheinlich erhöhen“ und den Verbrauchern zugutekommen. Der Deal bringt warner-eigene Sender wie CNN und HBO unter das Dach von Paramount, das bereits CBS, Showtime und Nickelodeon besitzt.

Bedenken in Kalifornien und UK

Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta hatte bereits im Februar Bedenken geäußert, dass die Übernahme den Wettbewerb einschränke. Er erwägt eine Klage, um den Deal noch zu blockieren. Auch die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat eine Untersuchung eingeleitet, die bis August abgeschlossen sein soll. Australien hingegen hat die Fusion bereits genehmigt.

Kritik aus der Filmbranche

Mehr als 1.400 Filmschaffende unterschrieben im April einen offenen Brief gegen die Übernahme. Sie befürchten sinkende Produktionszahlen und höhere Kosten für die Zuschauer. Zudem gibt es Sorgen um die redaktionelle Unabhängigkeit von CBS und CNN, da Paramount-Eigner Larry Ellison als Unterstützer von Präsident Trump gilt. Paramount verspricht jedoch Einsparungen von sechs Milliarden Dollar durch Synergien.

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