US-Regierung genehmigt Fusion von Paramount und Warner Bros Discovery
Wichtige Fakten
- • US-Justizministerium genehmigt 111-Milliarden-Dollar-Fusion.
- • Britische Wettbewerbsbehörde untersucht den Deal noch.
- • US-Generalstaatsanwälte könnten Klage gegen Fusion einreichen.
- • Journalisten befürchten Jobverluste und Einflussnahme auf CNN.
- • Australien und andere Länder haben Fusion bereits genehmigt.
US-Regierung genehmigt Milliarden-Fusion
Das US-Justizministerium hat die Fusion von Paramount Skydance und Warner Bros Discovery im Wert von 111 Milliarden US-Dollar genehmigt. Die Anti-Trust-Abteilung kam nach einer achtmonatigen Überprüfung zu dem Schluss, dass die Fusion den Wettbewerb oder die amerikanischen Verbraucher wahrscheinlich nicht schädigen wird – weder im Bereich Streaming noch im linearen Fernsehen oder der Filmproduktion.
Noch offene regulatorische Hürden
Trotz der US-Genehmigung stehen weitere Hürden bevor: Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat eine Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob die Fusion zu einer erheblichen Wettbewerbsbeeinträchtigung führt. Zudem prüfen europäische Regulierungsbehörden die Finanzierung des Deals, zu der Golf-Staatsfonds 24 Milliarden Dollar beigesteuert haben. Auch eine mögliche Klage von US-Generalstaatsanwälten, angeführt von Kalifornien, droht.
Bedenken zu Arbeitsplätzen und redaktioneller Linie
Journalisten von CBS News und CNN befürchten Arbeitsplatzverluste durch die erwarteten Milliardeneinsparungen. Zudem gibt es Sorgen um die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN, da die Ellison-Familie, Eigentümerin von Paramount, als Trump-Unterstützer gilt. David Ellison hat zwar versichert, die Unabhängigkeit zu wahren, doch Spekulationen über eine mögliche Leitung durch Bari Weiss halten an.
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