US-Reisebeschränkungen wegen Ebola verschärfen Krise in Afrika
Wichtige Fakten
- • 139 Tote, 600 Verdachtsfälle in der DR Kongo.
- • USA erlassen Einreiseverbot für drei betroffene Länder.
- • Africa CDC warnt vor kontraproduktiven Reisebeschränkungen.
- • Kein Impfstoff gegen den Bundibugyo-Stamm verfügbar.
Ebola-Ausbruch und US-Reaktion
Die USA haben ein Einreiseverbot für Reisende aus der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Südsudan verhängt, das als Reaktion auf den Ebola-Ausbruch gedacht ist. Das Africa CDC sowie Gesundheitsorganisationen Amref und Experten kritisieren die Maßnahme scharf: Sie könnte die Situation verschlechtern, da sie humanitäre Hilfe behindert und betroffene Länder isoliert. Es gibt weder einen Impfstoff noch eine gezielte Therapie gegen den seltenen Bundibugyo-Stamm des Virus. DRC meldete mindestens 139 Todesfälle und rund 600 Verdachtsfälle. Zwei Fälle traten in Uganda auf. Die WHO rief den internationalen Gesundheitsnotstand aus. Die USA haben parallel ihre humanitäre Hilfe massiv gekürzt, USAID fast aufgelöst und is the WHO verlassen. Ebola-Labor des NIH wurde geschlossen. Wissenschaftler befürchten eine 'außer Kontrolle geratene' Epidemie.
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