US-Spezialeinsatz in Iran: Luftwaffenangehöriger aus Bergregion gerettet
Wichtige Fakten
- • Ein US-Kampfjet vom Typ F-15E wurde über dem Südwesten des Iran abgeschossen.
- • Der verletzte Waffenoffizier versteckte sich mehrere Tage in einer Bergregion.
- • Die Rettungsmission umfasste über 150 Flugzeuge, darunter Bomber und Tanker.
- • Iranische Behörden behaupten, mehrere US-Flugzeuge während der Operation zerstört zu haben.
- • Der gerettete Soldat wurde zur medizinischen Behandlung nach Kuwait gebracht.
Hintergrund und Mission
Nach dem Abschuss eines US-Kampfjets vom Typ F-15E über dem Südwesten des Iran am Freitag blieb ein verletzter Waffenoffizier in einer abgelegenen Bergregion zurück. Während der Pilot bereits am selben Tag gerettet wurde, versteckte sich der zweite Besatzungsangehörige in einer Bergspalte und nutzte sein Peilsignal nur sporadisch, um nicht entdeckt zu werden. Iranische Stellen setzten eine Belohnung für seine Ergreifung aus, und bewaffnete Zivilisten suchten nach ihm.
Rettungsaktion und Verluste
US-Spezialkräfte starteten am Sonntag eine komplexe Rettungsmission mit über 150 Flugzeugen, darunter Bomber, Kampfjets und Tanker. Nach Angaben von US-Beamten wurde der Soldat von Navy SEALs per Fallschirm abgesetzt und evakuiert. Bei der Operation gingen jedoch mindestens zwei Flugzeuge verloren, die nach US-Angaben selbst zerstört wurden, um sie nicht in feindliche Hände fallen zu lassen. Iranische Militärs behaupten, mehrere US-Flugzeuge abgeschossen zu haben.
Nachwirkungen und Bewertung
Der gerettete Soldat wurde zur medizinischen Behandlung nach Kuwait gebracht. Während US-Vertreter die Mission als Erfolg darstellen, betonen iranische Behörden das Scheitern der Aktion. Militärexperten sehen in dem Vorfall die Grenzen der US-Luftüberlegenheit, heben aber auch die Tradition hervor, keine Soldaten im Feld zurückzulassen.
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