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International 01.07.2026, 14:19

USA und Iran führen indirekte Gespräche in Katar

Indirekte Gespräche in Doha über Schiffsverkehr und Waffenstillstand.

Wichtige Fakten

  • Indirekte Gespräche in Doha über Schiffsverkehr und Waffenstillstand.
  • Trump: Denuklearisierung Irans kommt gut voran.
  • Iran bestreitet Pläne für direkte Verhandlungen mit USA.
  • USA und Iran beschuldigen sich gegenseitig der Waffenruhe-Verstöße.
  • Einigung auf Fahrplan für Friedensabkommen bis August 2026.

Gespräche in Katar

In der katarischen Hauptstadt Doha fanden indirekte, technische Gespräche zwischen Vertretern der USA und Irans statt. Themen waren unter anderem der Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus und die Aushandlung eines dauerhaften Waffenstillstands nach dem Iran-Krieg.

Optimismus aus Washington

US-Präsident Donald Trump zeigte sich optimistisch über die Fortschritte im Verhältnis zu Iran. Die Denuklearisierung des Landes komme gut voran, sagte Trump. Er hatte ursprünglich direkte Gespräche angekündigt, die Iran jedoch dementierte.

Iranische Position

Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi führt die iranische Delegation in Doha. Er stellte klar, dass es in den kommenden Tagen keine Pläne für direkte Verhandlungen mit der US-Seite gebe. Katar und Pakistan vermitteln in dem Konflikt.

Hintergrund

Mitte Juni hatten sich die USA und Iran in der Schweiz auf einen Fahrplan geeinigt, der innerhalb von 60 Tagen ein detailliertes Friedensabkommen vorsieht. Trotz der Gespräche beschuldigten sich beide Seiten jüngst gegenseitig schwerer Verstöße gegen die geltende Waffenruhe.

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