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International 28.06.2026, 02:19 Aktualisiert: 28.06.2026, 10:01

USA und Iran liefern sich neue Gefechte am Golf

Zweiter US-Militärschlag auf Iran binnen 48 Stunden.

Wichtige Fakten

  • Zweiter US-Militärschlag auf Iran binnen 48 Stunden.
  • Iran griff acht US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain an.
  • Kuwait und Bahrain bestätigten Angriffe mit Raketen und Drohnen.
  • Trump drohte auf Truth Social mit Vernichtung Irans.
  • Iranische Revolutionsgarden warnten vor Abbruch der diplomatischen Prozesse.

Erneute US-Luftangriffe auf Iran

Die USA haben zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen militärische Ziele im Iran angegriffen. Das US-Regionalkommando CENTCOM bestätigte Angriffe auf zehn iranische Militärziele – darunter Flugabwehrstellungen, Drohnenlager, Überwachungsinfrastruktur und Kommunikationssysteme in und entlang der Straße von Hormus. Grund war ein erneuter iranischer Drohnenangriff auf den Tanker „Kiku“ (panamaische Flagge). "Es ist ein größerer Angriff als gestern Abend", sagte ein US-Beamter zu Fox News.

Iranische Vergeltung und Lage am Golf

Die iranischen Revolutionsgarden reagierten prompt mit einer gemeinsamen Raketen- und Drohnenoperation gegen acht US-Militärstützpunkte in Kuwait und Bahrain. Den Angaben zufolge wurden Militäreinrichtungen auf den Stützpunkten Ali al-Salem (Kuwait) und Port Salman (Bahrain) zerstört. Ein US-Beamter meldete offenbar keine Schäden oder Opfer auf US-Seite. Kuwait und Bahrain bestätigten die Angriffe und wehrten sie eigenen Angaben zufolge größtenteils ab. Dennoch wurde in Bahrain ein Wohnhaus nahe des Flughafens getroffen, ohne Todesopfer.

Politische Reaktionen und Zukunft der Verhandlungen

US-Präsident Donald Trump drohte auf Truth Social mit der Vernichtung Irans, falls die Angriffe fortgesetzt würden. Vizepräsident JD Vance erklärte dem Sender HBO: "Wird der endgültige Deal geschlossen, ist das großartig; wenn nicht, steht Amerika als Sieger da." Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi warnte, gegen die Waffenruhe verstoßende Angriffe führten zum "vollständigen Stillstand aller diplomatischen Prozesse" – das wochen- endete Zwischenabkommen mit 14 Punkten, das am 17. Juni digitalisiert wurde.

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