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International 01.07.2026, 06:03 Aktualisiert: 01.07.2026, 10:04

Venezuela: Dreijähriger sechs Tage nach Erdbeben lebend aus Trümmern gerettet

Dreijähriger Klieber Morán in La Guaira gerettet.

Wichtige Fakten

  • Dreijähriger Klieber Morán in La Guaira gerettet.
  • Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 forderten 1.943 Tote.
  • UN warnt vor Lebensmittelknappheit und bröckelnden Diensten.
  • Satellitendaten von NASA zeigen 58.870 beschädigte Gebäude.
  • Internationale Hilfsteams aus USA und Mexiko suchen weiter.

Sechs Tage nach Beben: Kleinkind gerettet

Ein dreijähriger Junge namens Klieber Morán wurde sechs Tage nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela lebend aus den Trümmern geborgen. Die Rettung gelang einem jordanischen Suchteam im besonders hart getroffenen Bundesstaat La Guaira. Die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez bezeichnete die Rettung als "Quelle der Hoffnung". Das Kind erhielt Erste Hilfe, wurde in ein Krankenhaus in Caracas gebracht und war bei stabilen Vitalzeichen, teilte das jordanische Zivilschutzteam mit. Der venezolanische Parlamentspräsident Jorge Rodríguez betonte, dass die Rettung zeige, dass es noch Hoffnung gebe, weitere Menschen lebend zu finden.

UN warnt vor Versorgungsnotlage

Die Vereinten Nationen warnten, dass Zehntausende dringend Nahrung und Unterkunft benötigen. Nach den Beben der Stärken 7,2 und 7,5 stieg die Zahl der Toten auf 1.943, über 10.000 Menschen wurden verletzt. Laut einer vorläufigen NASA-Auswertung wurden 58.870 Gebäude zerstört oder beschädigt. Das UNHCR fordert 15 Millionen Dollar, um 30.000 betroffene Menschen sechs Monate lang zu unterstützen. Die Weltgesundheitsorganisation sieht die Gesundheitsdienste unter "extremem Druck" und warnt vor Ausbrüchen impfpräventabler Krankheiten.

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