Waldbrand in Hessen: Bewohner zum Wassersparen aufgerufen, Polizei vermutet Brandstiftung
Wichtige Fakten
- • Waldbrand bei Rodenbach erstreckte sich über 55 Hektar.
- • Polizei vermutet Brandstiftung, ermittelt in alle Richtungen.
- • Mehrere tausend Quadratmeter Wald brannten in Hessen.
- • Stadtwerke riefen zum vorübergehenden Wassersparen auf.
- • 700 Feuerwehrleute waren zeitweise im Einsatz.
Waldbrand bei Rodenbach
Bei Rodenbach im Main-Kinzig-Kreis sind mehrere Waldbrände ausgebrochen, die eine Fläche von rund 55 Hektar erfassten. Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen von Brandstiftung aus, die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Verletzt wurde nach Angaben der Behörden niemand, allerdings waren zwischenzeitlich 700 Feuerwehrleute aus Hessen und Bayern im Einsatz, unterstützt von einem Hubschrauber und Drohnen. Die Feuerwehr kämpfte in der Nacht zum Mittwoch noch mit Glutnestern.
Wasserspar-Appell
Die Stadtwerke hatten die Bürgerinnen und Bürger mehrerer Gemeinden wie Bruchköbel, Freigericht-Somborn und Hasselroth vorübergehend aufgefordert, den Wasserverbrauch auf das Nötigste zu reduzieren, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Duschen, Baden oder Bewässern sollten vermieden werden, betonten die Stadtwerke mit dem Slogan 'Jeder Liter zählt'. Am Dienstagmittag wurde die Warnung wieder aufgehoben.
Weitere Waldbrände in Hessen
In der Nähe von Bad Schwalbach und Hohenstein musste die Feuerwehr ebenfalls einen Waldbrand löschen, bei dem drei Feuerwehrleute leicht verletzt wurden. Dieser Brand war auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern ausgebrochen. Zudem wurde die A7 zwischen Göttingen und Kassel wegen eines Waldbrands zeitweise gesperrt. Auch hier laufen Ermittlungen, es gibt einen Verdacht auf Brandstiftung. Bereits in der Vorwoche hatte in der Nähe von Bad Schwalbach ein 25.000 Quadratmeter großes Waldstück gebrannt.
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