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Politik 25.06.2026, 09:00 Aktualisiert: 25.06.2026, 12:03

Warren warnt vor Medienfusionen unter Trump: Deals könnten rückgängig gemacht werden

Warner Bros Discovery fusioniert mit Paramount Skydance für 111 Mrd. Dollar.

Wichtige Fakten

  • Warner Bros Discovery fusioniert mit Paramount Skydance für 111 Mrd. Dollar.
  • Kritiker befürchten politische Einflussnahme durch Larry Ellison und Sohn David.
  • Nippon Steel kauft US Steel für 14,9 Mrd.; weitere Großfusionen genehmigt.
  • Warren wirft Trump 'pay-to-play'-Scheme vor: Spenden für Fusionen.
  • Senator Murphy droht mit Zerschlagung von Medienkonglomeraten nach Wahlsieg.

Warnung vor Medienkonzentration durch Ellison-Kontroll

Elizabeth Warren, demokratische Senatorin aus Massachusetts, hat die unter Präsident Trump gebilligten Unternehmensfusionen scharf kritisiert und angedeutet, dass eine künftige Regierung diese möglicherweise rückgängig machen könne. Das US-Justizministerium hatte kürzlich die 111 Milliarden Dollar schwere Fusion von Warner Bros Discovery und Paramount Skydance genehmigt – ein Zusammenschluss, der CNN, HBO und CBS News unter die Kontrolle der Ellison-Familie bringt. Larry Ellison, ein langjähriger Trump-Vertrauter, und sein Sohn David hätten laut Warren die Möglichkeit, die Berichterstattung der Sender politisch zu beeinflussen. David Ellison hatte bereits Bari Weiss, eine konservative Kommentatorin ohne TV-Erfahrung, als Chefredakteurin bei CBS News eingesetzt, was zu Vorwürfen politischer Voreingenommenheit führte.

Kritik an Trump: Pay-to-Play-System

In einer Rede vor dem Open Market Institute beschuldigte Warren die Trump-Administration, zugunsten von Spenden die schädlichen Auswirkungen dieser Fusionen auf Verbraucher zu ignorieren. Große Konzerne wie Nippon Steel (Übernahme von US Steel für 14,9 Mrd.), Omnicom (Übernahme von Interpublic für 13,5 Mrd.) und Capital One (Fusion mit Discover für 35 Mrd.) hätten von einer laxen Kartellpolitik profitiert. Diese Deals fänden „im Schatten eines kommenden politischen Tsunamis“ statt, so Warren. Auch Senator Chris Murphy deutete an, dass nach einem demokratischen Wahlsieg die Zerschlagung solcher Medienkonglomerate auf der Agenda stehe. Obwohl Trumps Veto eine gesetzliche Änderung erschwere, ließe sich das Kartellrecht rückwirkend anwenden und Fusionen rückgängig machen.

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