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Politik 10.08.2026, 14:33

Weltsozialforum in Benin: Globaler Süden fordert Gerechtigkeit

Weltsozialforum in Benin endet mit Abschlusskundgebung.

Wichtige Fakten

  • Weltsozialforum in Benin endet mit Abschlusskundgebung.
  • Teilnehmer fordern Klimagerechtigkeit und Ernährungssouveränität.
  • Internationale Mittel für Klimaschutz in Benin um 40 Prozent gesunken.
  • Brot für die Welt: Nicht 'andere Welt möglich', sondern 'dringend nötig'.

Ein selbstbewusster Appell des Globalen Südens

Beim Weltsozialforum im westafrikanischen Benin versammelten sich rund 1.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern, um mit Slogans wie 'Solidarität mit den Kleinbauern Afrikas!' Gerechtigkeit für den Globalen Süden einzufordern. Die Abschlusskundgebung in Cotonou war ein Plädoyer für mehr Unabhängigkeit von internationalen Geldgebern – angesichts des Rückzugs westlicher Staaten aus der Entwicklungszusammenarbeit.

Debatte über Macht und Nachhaltigkeit

Themen wie Klimagerechtigkeit, Landraub und Ernährungssicherheit standen im Vordergrund. Die Folgen des Ukraine-Kriegs und der Schließung der Straße von Hormus machten die Verletzlichkeit vieler Länder deutlich. Auch westliche Sparmaßnahmen, etwa von US-Präsident Trump, bedrohen Projekte und gefährden lokale Initiativen wie die Saatgutbank, die einzelne Bauern weniger abhängig von internationalen Konzernen machen.

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