WHO: Ebola-Eindämmung in DR Kongo erfordert gemeinschaftliche Zusammenarbeit
Wichtige Fakten
- • WHO fordert gemeinschaftliche Kooperation zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs.
- • 906 Verdachtsfälle und 223 Todesfälle in der DR Kongo gemeldet.
- • Proteste gegen Bestattungsprotokolle behindern Maßnahmen.
- • Kein Impfstoff für den Bundibugyo-Stamm verfügbar.
- • USA stellen zusätzliche 80 Millionen Dollar Hilfe bereit.
WHO-Chef appelliert an Bevölkerung
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo zur Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden aufgerufen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus betonte bei einem Besuch in Ituri, die Eindämmung gehe alle an. Hintergrund sind Proteste gegen strenge Bestattungsvorschriften, die lokale Riten verletzen. Mindestens drei Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen wurden damit in Verbindung gebracht.
Aktuelle Fallzahlen und Herausforderungen
Laut WHO gibt es 906 Verdachtsfälle und 223 vermutete Todesfälle in der DR Kongo. In Uganda wurden neun Fälle und ein Todesfall bestätigt. Fünf Patienten haben sich erholt. Allerdings fehlt es an Impfstoffen gegen den Bundibugyo-Stamm, auch Grundausstattung wie Masken ist knapp. Die EU und die USA haben weitere Hilfen zugesagt.
Internationale Warnungen und Maßnahmen
Ärzte ohne Grenzen warnt vor einer alarmierenden Ausbreitung – nie zuvor seien so viele Fälle so früh registriert worden. Brasilien überwacht zwei Verdachtsfälle. Die Afrikanische CDC fordert einen permanenten Pandemie-Schutz und afrikanisch geführte Lösungen.
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