Xavier Becerra zieht in die Stichwahl ums Gouverneursamt in Kalifornien ein
Wichtige Fakten
- • Xavier Becerra steht in der Stichwahl im November.
- • Tom Steyer und Steve Hilton konkurrieren um den zweiten Platz.
- • Becerra wäre erster Latino-Gouverneur Kaliforniens seit 1875.
- • Die Auszählung der Briefwahlstimmen kann Wochen dauern.
- • Trump behauptet ohne Beweise Wahlbetrug in Kalifornien.
Vorwahl in Kalifornien: Becerra setzt sich durch
Xavier Becerra, ehemaliger Gesundheitsminister unter Präsident Biden und früherer Justizminister Kaliforniens, hat sich in der Vorwahl um das Gouverneursamt einen Platz in der Stichwahl gesichert. Dies berichten übereinstimmend BBC und The Guardian. Becerra lag in Umfragen lange zurück, konnte sich aber in den letzten Wochen steigern. Sein Sieg gilt als „Hollywood-Ende“, da viele ihn bereits abgeschrieben hatten.
Wer wird Becerras Gegner?
Noch ist unklar, wer im November gegen Becerra antreten wird. Zur Wahl stehen der Demokrat und Klimaaktivist Tom Steyer sowie der Republikaner Steve Hilton, der von Donald Trump unterstützt wird. Die Auszählung der Stimmen dauert aufgrund der hohen Zahl an Briefwahlzetteln an. Steyer investierte mehr als 200 Millionen Dollar eigenes Vermögen in den Wahlkampf. Hilton liegt derzeit knapp vor Steyer.
Hintergründe und Kontroversen
Die Wahl gilt als teuerste Gouverneursvorwahl der Geschichte Kaliforniens. Der Rückzug des民主atischen Kandidaten Eric Swalwell wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe veränderte das Rennen. Trump äußerte erneut unbegründete Betrugsvorwürfe gegen den Bundesstaat und behauptete eine Benachteiligung Hiltons. Ein von Trump ernannter Bundesstaatsanwalt leitete Ermittlungen zu Wahlbetrug ein – ohne Belege. Sollte Becerra gewinnen, wäre er der erste Latino-Gouverneur Kaliforniens seit 1875 in einem Staat, der zu 41 % aus Latinos besteht.
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