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Gesellschaft 27.07.2026, 07:37 Aktualisiert: 27.07.2026, 10:02

Yung Filly vor Gericht: Rapper bestreitet Vergewaltigung in Australien

Yung Filly wird der Vergewaltigung und Körperverletzung einer 20-Jährigen beschuldigt.

Wichtige Fakten

  • Yung Filly wird der Vergewaltigung und Körperverletzung einer 20-Jährigen beschuldigt.
  • Die Tat soll im September 2024 nach einem Konzert in Perth stattgefunden haben.
  • Der Rapper beteuert einvernehmlichen Sex und bestreitet die Vorwürfe.
  • Die Frau berichtet von Schlägen, Würgen und Bissen - der Rapper spricht von Knutschflecken.
  • Das Handy der Frau wurde aus Sicherheitsgründen vom Security-Team konfisziert.

Anklage und Verteidigung

Der britische Rapper Andrés Felipe Valencia Barrientos, bekannt als Yung Filly, steht im australischen Perth vor Gericht. Ihm werden sechs Fälle von sexuellem Übergriff ohne Zustimmung, drei Fälle von Körperverletzung und ein Fall von Strangulation vorgeworfen. Die angebliche Tat ereignete sich im September 2024, nachdem der Künstler in einem Club in Perth aufgetreten war. Das angebliche Opfer, zum Tatzeitpunkt 20 Jahre alt, hatte den Rapper zuvor in einem Club kennengelernt. Laut Anklage soll der Rapper die Frau in seinem Hotelzimmer vergewaltigt und dabei teils massiv verletzt haben – darunter Würgemale und Bisse. Barrientos plädiert auf nicht schuldig und beteuert, dass der Sex einvernehmlich gewesen sei. Seiner Aussage nach seien die Bisse „Knutschflecken“ gewesen und das Verhältnis während des gesamten Abends harmonisch gewesen.

Verlauf des Abends und Widersprüche

Vor Gericht widersprechen sich die Aussagen: Das mutmaßliche Opfer gab an, der Rapper habe bereits im Club unangemessene Berührungen vorgenommen. Barrientos bestreitet dies und sagt, er habe ihr nur die Hand auf die Hüfte gelegt. Die Frau behauptet zudem, er habe ihr Tequila-Shots angeboten, was der Rapper zurückweist. Als das Opfer ihm ins Hotel folgte, sei die Stimmung gut gewesen. Die vermeintliche Gegenseitigkeit untermauert er mit der Aussage, dass der Sex seinen Eindrücken nach von ihr gewünscht war. Kritisch bleibt das Entwenden ihres Handys durch Sicherheitspersonal, das Barrientos als Standardprozedere zum Schutz der Privatsphäre bezeichnet. Die Verhandlung wird fortgesetzt.

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