Zyklon Gezani verwüstet Madagaskar mit Toten und massiven Schäden
Wichtige Fakten
- • Zyklon Gezani erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h.
- • Mindestens 31 Menschen starben, viele weitere wurden verletzt.
- • Die Stadt Toamasina wurde zu etwa 75 Prozent zerstört.
- • Strom- und Telekommunikationsleitungen sind unterbrochen.
- • Madagaskar als eines der ärmsten Länder ist häufig von Unwettern betroffen.
Zerstörung durch den Zyklon
Der Tropensturm Gezani fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h über Madagaskar hinweg und hinterließ massive Verwüstungen. Mindestens 31 Menschen kamen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Luftaufnahmen zeigen eingestürzte Gebäude, zerstörte Lagerhallen, entwurzelte Bäume und überflutete Landstriche, wobei Straßen unpassierbar wurden und ganze Dörfer unter Wasser stehen.
Betroffene Regionen und Herausforderungen
Besonders schwer getroffen wurde die Stadt Toamasina an der Ostküste, die laut Interimspräsident Michael Randrianirina zu etwa 75 Prozent zerstört sein soll. Der Zyklon unterbrach Strom- und Telekommunikationsleitungen, was die Rettungsarbeiten erschwert. Tausende Menschen mussten evakuiert werden, und die Opferzahlen könnten noch steigen, da Vermisste gemeldet werden.
Politische und internationale Dimension
Madagaskar, eines der ärmsten Länder der Welt, wird regelmäßig von schweren Unwettern heimgesucht. Interimspräsident Randrianirina, der nach einem Militärputsch an die Macht kam, hat die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung aufgerufen, da die aktuelle Lage die nationalen Möglichkeiten übersteigt. Meteorologen warnen vor anhaltendem Starkregen, der zu weiteren Überschwemmungen und Erdrutschen führen könnte.
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