In Großbritannien wurden Nordlichter (grün/pink) u.a. in Schottland, Nordirland, Wales sowie in mehreren Regionen Englands gesichtet.
Polarlichter waren bis nach Veneto und Emilia-Romagna in Norditalien, Murcia in Südspanien und Côte d'Azur in Südfrankreich sichtbar.
Der starke Sonnensturm wurde durch eine koronale Massenauswürfung (CME) ausgelöst, bei der energiereiche Teilchen des Sonnenwinds die Erdatmosphäre treffen.
In Australien könnten Südlichter bei guten Bedingungen bis nach Victoria und New South Wales sichtbar sein.
In Nordamerika und Europa könnten Polarlichter weiter südlich als gewöhnlich sichtbar sein.
Der geomagnetische Sturm, dessen Intensität selten erreicht wird, könnte Satellitenbetrieb, GPS-Systeme und Stromnetze beeinträchtigen.
Australische und neuseeländische Behörden beobachten die Lage genau.
Ausblick
"Es wird erwartet, dass der geomagnetische Sturm mit einer abnehmenden Intensität fortbesteht, was bedeutet, dass die Nordlichter in den kommenden Nächten weniger weit südlich sichtbar sein könnten. Technologische Störungen sollten weiterhin überwacht werden. In Australien wird ein aufmerksames Monitoring durch die Behörden fortgesetzt."