Mindestens 30 Menschen starben bei einem Zugunglück in Thailand, als ein Kran auf eine Bahnstrecke stürzte.
Das Unglück ereignete sich im Bezirk Sikhio in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok.
Der Zug befand sich auf dem Weg von Bangkok nach Ubon Ratchathani und transportierte etwa 195 Personen.
Der Kran fiel von einem Bauprojekt der Hochgeschwindigkeitsstrecke, das Teil von Chinas 'Neue Seidenstraße' ist.
Es wurden 64 Menschen verletzt, darunter mehr als 20 in kritischem Zustand.
Der staatliche Bahnbetreiber in Thailand hat Untersuchungen eingeleitet und rechtliche Schritte gegen das verantwortliche Bauunternehmen angekündigt.
Der genaue Unfallhergang konnte zunächst nicht unabhängig verifiziert werden, es wird jedoch vermutet, dass der Kran in den fahrenden Zug stürzte.
Berichte sprechen von entgleisten Waggons und einem ausgebrochenen Feuer nach der Kollision.
Ausblick
"Die Ermittlungen zum Unfall sind im Gange und es wird erwartet, dass rechtliche Schritte gegen das verantwortliche Bauunternehmen unternommen werden. Der thailändische Premierminister drängt auf eine Neuregelung der Sicherheitsstandards im Bauwesen."