Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.
Fast 600.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmabranche warten auf neue Tarifverträge.
Arbeitgeber fordern Null-Runde wegen struktureller Krise, Gewerkschaft will Reallohnverlust ausgleichen.
Produktionsniveau liegt 20% unter 2018, hohe Energie- und CO2-Kosten belasten Wettbewerbsfähigkeit.
Unternehmen wie Ineos legen Anlagen still, während Sanofi 1,3 Mrd. Euro in Insulin-Produktion investiert.
DIW-Experte Fratzscher sieht Spielraum für moderate Lohnerhöhungen mit Ausnahmeregelungen für Krisenbetriebe.
"Eine schnelle Einigung bei den Tarifverhandlungen ist trotz historisch friedlicher Verhandlungen in der Chemieindustrie diesmal nicht zu erwarten."
"Die anhaltenden Herausforderungen, insbesondere die hohen Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheiten, verstärken den Druck auf BASF und die gesamte Chemieindustrie in Deutschland. Das Unternehmen plant, seine detaillierten Zahlen Ende Februar zu präsentieren, was weitere Rückschlüsse auf die Lage erlauben könnte."