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Die Ausstellung zeigt Werke von Künstlern aus vier Generationen, darunter Toni Ebel (1881) und Harry Hachmeister (1979).
Explizit homoerotische Darstellungen waren in der DDR selten und entstanden meist erst nach dem Mauerfall.
Kurator Stephan Koal präsentiert neben Kunstwerken auch Stasi-Akten und Biografien zur Einordnung.
Jürgen Wittdorf versteckte seine Homosexualität trotz SED-Mitgliedschaft und staatlicher Aufträge.
Offene queere Kunst war riskant: Jochen Hass wurde aus dem Künstlerverband ausgeschlossen und erhielt keine Staatsaufträge.
"Die Ausstellung verdeutlicht, dass queere Kunst in der DDR weniger durch explizite Darstellungen als durch die Lebensrealitäten der Künstler sichtbar wurde."
"Angelika Mann hinterlässt ein bedeutendes künstlerisches Erbe, das Generationen von Künstlern und Zuschauern inspiriert. Ihre prägnante Stimme und ihr Engagement auf den Bühnen Deutschlands werden noch lange in Erinnerung bleiben."