Die TU Chemnitz hat Ministerpräsident Mario Voigt den Doktortitel wegen Plagiatsvorwürfen aberkannt.
Voigt plant, gegen die Aberkennung vor dem zuständigen Verwaltungsgericht zu klagen.
Der Plagiatsvorwurf betrifft 2,58 Prozent der Wörter in Voigts Doktorarbeit.
Björn Höcke von der AfD fordert Voigts Rücktritt.
Voigt führt den Doktortitel aus Respekt vor dem laufenden Verfahren vorerst nicht.
Der Fakultätsrat der TU Chemnitz hat die Entscheidung einstimmig getroffen.
Die von der Fakultät beanstandeten Textstellen machen 2,58 Prozent der gesamten Doktorarbeit aus.
Die Staatskanzlei war die erste, die offiziell über die Aberkennung informierte.
Voigt fühlt sich ungerecht behandelt und kritisiert die neue Bewertungsmaßstäbe der TU.
Ausblick
"Mario Voigt wird weiterhin als Ministerpräsident fungieren und plant eine gerichtliche Anfechtung der Aberkennung seines Doktortitels. Die politische Unterstützung innerhalb der CDU bleibt stark, während die Opposition seinen Rücktritt verlangt. Trotz der laufenden Kontroversen bleibt der Ausgang des Verfahrens ungewiss."