Der Mammutprozess gegen die mutmaßlichen Mitglieder der rechtsextremen Gruppe 'Sächsische Separatisten' hat in Dresden begonnen.
Die Anklage wirft den acht Angeklagten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens vor.
Die Gruppe plante die 'Liquidierung von Amtsträgern' und wollte große Teile Sachsens mit Waffengewalt erobern.
Die militante Gruppe existierte von 2020 bis zu ihrer Zerschlagung im November 2024.
Drei der Angeklagten wurden früher aus der AfD ausgeschlossen.
Die Ideologie der Gruppe basierte auf rassistischen, antisemitischen und apokalyptischen Vorstellungen.
Es wurden paramilitärische Übungen durchgeführt, um auf einen Zusammenbruch der Bundesrepublik vorbereitet zu sein.
Ein Verteidiger der Angeklagten ist Martin Kohlmann, Vorsitzender der rechtsextremen Kleinpartei 'Freie Sachsen'.