Im Januar 2025 wurde gefährliches Material im Antrieb der Korvette 'Emden' entdeckt.
Zwei Verdächtige, ein 37-jähriger Rumäne und ein 54-jähriger Grieche, wurden im Februar 2026 festgenommen.
Die Sabotagehandlungen umfassten das Kippen von mehr als 20 Kilogramm Strahlkies in den Motor, das Entfernen von Tankdeckeln und das Deaktivieren von Sicherungsschaltern.
Zusätzlich sollen Frischwasserleitungen an den Korvetten beschädigt worden sein.
Die Sabotage hätte zu erheblichen Schäden oder zumindest zu einer Verspätung der Auslieferung führen und die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden können.
Der Sabotageakt untersucht, war von Anfang an verdächtig und nicht zufällig.
Wohnungen der Verdächtigen in Hamburg, Rumänien und Griechenland wurden durchsucht.
Die NATO sieht eine Zunahme hybrider Angriffe, hinter denen Russland vermutet wird.
Ausblick
"Die Ermittlungen konzentrieren sich weiterhin auf die Auswertung der Beweismittel. Es gibt noch keine Informationen über die möglichen Auftraggeber. Westliche Sicherheitskreise vermuten Russland hinter hybriden Angriffen, während Moskau jegliche Einmischung zurückweist."