Neue Eskalation: USA drohen mit massivem Angriff auf iranisches Gasfeld nach Attacken in Katar
- • US-Präsident Trump droht mit massivem Angriff auf Irans Gasfeld South Pars bei weiteren Attacken auf Katars Gasindustrie.
- • Iran griff mit Raketen die weltgrößte LNG-Anlage Ras Laffan in Katar an, die laut Betreiber schwer beschädigt wurde.
- • Gaspreis (TTF-Kontrakt) stieg nach Angriffen um 35% auf 74 Euro/MWh, Ölpreis (Brent) um über 10% auf 115 Dollar/Fass.
"Die Eskalation im Golf mit neuen Drohungen und diplomatischen Maßnahmen erhöht das Risiko weiterer Angriffe auf kritische Energieinfrastruktur."
EZB hält Leitzinsen trotz Iran-Krieg und Inflationssorgen stabil
- • EZB hält Leitzins bei 2,0 %, trotz steigender Energiepreise durch Iran-Krieg.
- • Iran-Krieg ließ Ölpreise um 40 % und Gaspreise um 50 % steigen.
- • Inflation in Eurozone lag im Februar bei 1,9 %, könnte auf 3 % steigen.
"Die EZB will trotz Inflationsrisiken durch den Iran-Krieg nicht überhastet handeln, könnte aber vor der Sommerpause Zinserhöhungen beschließen, um einen ähnlichen Fehler wie 2022 zu vermeiden."
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Eskalation im Iran-Krieg treibt Energiepreise und belastet Aktienmärkte
- • Der DAX fällt auf 22.839 Punkte, sein tiefster Stand seit April 2025.
- • Der Gaspreis (TTF) steigt um bis zu 35% auf 74 Euro pro Megawattstunde.
- • Iran attackiert Raffinerien in Kuwait und Saudi-Arabien sowie LNG-Anlagen in Katar.
"Die weitere Eskalation des Iran-Krieges droht, die Energie- und Lebensmittelpreise langfristig in die Höhe zu treiben und globale Lieferketten zu stören."
EU-Gipfel: Keine Lösung bei Ukraine-Hilfe – Iran-Krieg überschattet Agenda
- • Ungarn und Slowakei blockieren weiterhin 90 Mrd. Euro Ukraine-Hilfe trotz EU-Druck.
- • Orbán fordert Reparatur der Druschba-Pipeline vor Zustimmung zur Ukraine-Finanzierung.
- • EU-Experten prüfen Pipeline-Schäden; Selenskyj verspricht Reparatur bis Anfang Mai.
"Die Blockade der Ukraine-Hilfe durch Ungarn und die Slowakei gefährdet die europäische Einheit und lässt kurzfristig keine Lösung erwarten."
Heizölpreise steigen weiter: Britische Regierung kündigt Hilfspaket an und prüft Militäreinsatz
- • Heizölpreise stiegen durch Nahostkonflikt und Schließung der Straße von Hormus stark an.
- • Regierung stellt 53 Mio. £ für betroffene Haushalte bereit, verteilt auf Regionen.
- • In Nordirland nutzen 500.000 Haushalte Heizöl, fast zwei Drittel aller Haushalte.
"Die Energiekrise verschärft sich weiter, während die Regierung zwischen humanitärer Hilfe, militärischer Zurückhaltung und Marktregulierung abwägen muss."
Kartellamt und die Macht gegen hohe Spritpreise
- • Kartellamt kann Bußgelder und Entflechtungen verhängen.
- • Verfahren gegen Preismissbrauch dauern oft Jahre, nicht Wochen.
- • Mineralölbranche ist stark vertikal integriert (Raffinerien bis Tankstellen).
"Das Kartellamt hat neue Werkzeuge zur Kontrolle der Mineralölpreise, doch schnelle Lösungen sind unwahrscheinlich, da langwierige Verfahren notwendig sind."
Deutschland gibt Ölreserven frei: Größte Freigabe in IEA-Geschichte zur Dämpfung der Preise
- • Deutschland gibt 19,51 Millionen Barrel Öl aus nationalen Reserven frei, um Preisanstiege zu dämpfen.
- • Die IEA empfiehlt eine Freigabe von 400 Millionen Barrel Rohöl, die größte in ihrer Geschichte seit 1974.
- • Der Ölpreis stieg um 30%, da die Straße von Hormus durch den Iran-Krieg de facto blockiert ist.
"Die Freigabe der Ölreserven soll Risikoaufschläge und Spekulationen eindämmen, wobei die langfristige Energiepolitik auf erneuerbare Quellen abzielt."
Energiepreisexplosion durch Iran-Krieg belastet Wirtschaft und treibt Inflation
- • Ölpreis stieg auf bis zu 120 Dollar, Gaspreise verdoppelten sich teilweise.
- • Experten prognostizieren Inflation in Eurozone von über 3% bis 4% in sechs bis neun Monaten.
- • Deutschland will nationale Ölreserven freigeben, um angespannte Märkte zu stabilisieren.
"Die Dauer des Iran-Kriegs wird entscheidend dafür sein, ob aus dem aktuellen Preisschock eine neue Inflationswelle wird, wobei die EZB aus den Fehlern von 2022 gelernt hat und schneller reagieren könnte."
Iran-Konflikt: Britische Positionierung und neue Eskalationen
- • Der britische Premierminister Keir Starmer lehnt Teilnahme an Erstschlägen gegen Iran ab und setzt auf Verhandlungen.
- • Satellitenbilder zeigen schwere Schäden an Schule und IRGC-Basis in Teheran mit 168 Toten, darunter viele Kinder.
- • Iran intensiviert Angriffe auf kurdische Oppositionsgruppen im Nordirak mit Raketen- und Drohnenangriffen.
"Der Konflikt zeigt zunehmend internationale Verflechtungen mit humanitären Krisen, wirtschaftlichen Auswirkungen und diplomatischen Spannungen, die eine schnelle Deeskalation unwahrscheinlich machen."
Inflationsrate in der Eurozone erreicht fünfjährigen Tiefststand
- • Die Inflation in der Eurozone fiel im Januar 2026 auf 1,7 Prozent.
- • Frankreich und Italien verzeichneten besonders niedrige Inflationsraten von 0,4% und 1,0%, während die Inflation in Deutschland bei 2,1% lag.
- • Energiepreise in der Eurozone sanken um 4,1% im Vergleich zum Vorjahr.
"Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank die Möglichkeit einer Zinssenkung in Betracht zieht, da die Inflationsrate unter dem Ziel von 2,0% liegt. Der Markt spekuliert auf eine mögliche Zinssenkung im Laufe des Jahres."
Inflation in Deutschland erreicht 2,1 Prozent im Januar 2026
- • Die Inflation in Deutschland stieg im Januar 2026 auf 2,1 %.
- • Preistreiber waren vor allem Dienstleistungen mit einem Anstieg von 3,2 %.
- • Lebensmittelpreise erhöhten sich um 2,1 %, insbesondere Kaffee, Schokolade und Fleisch.
"Die Bundesbank geht davon aus, dass die Inflationsrate zeitweise unter zwei Prozent rutschen könnte, doch wird im Gesamtjahr 2026 ein Wert leicht über zwei Prozent erwartet. Der starke Euro könnte weiterhin die Inflation dämpfen, während Mindestlohnerhöhungen sie anheizen könnten."
Inflation 2025 in Deutschland bei 2,2 Prozent – Energie dämpft, Dienstleistungen bleiben teuer
- • Das Statistische Bundesamt beziffert die durchschnittliche Inflationsrate für 2025 auf 2,2% – wie bereits 2024.
- • Destatis-Präsidentin Ruth Brand erklärte, die Entwicklung der Verbraucherpreise habe sich damit „stabilisiert“.
- • Im November und Dezember 2025 lagen die Verbraucherpreise jeweils 1,8% über dem Vorjahr; damit fiel die Teuerung erstmals wieder unter das Zwei-Prozent-Ziel der EZB.
"Für 2026 rechnen Ökonomen weiterhin mit Inflationsraten oberhalb von zwei Prozent, zugleich gilt eine Rückkehr zu den starken Preisschüben der Jahre 2022 und 2023 als wenig wahrscheinlich. Belastungsfaktoren bleiben vor allem preistreibende Dienstleistungen sowie politische und tarifliche Kosteneffekte (Deutschlandticket, Mindestlohn)."