Thema: Europäische Filmakademie

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Sonntag, 18. Januar 2026
Kultur 18.01.2026, 01:54
18.01.2026, 04:01
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Europäischer Filmpreis in Berlin: „Sentimental Value“ räumt mit sechs Auszeichnungen ab

Das Familiendrama „Sentimental Value“ gewann beim Europäischen Filmpreis insgesamt sechs Auszeichnungen, darunter den Hauptpreis als bester europäischer Film.

Regisseur Joachim Trier wurde als bester Regisseur geehrt.

Renate Reinsve und Stellan Skarsgård wurden als beste Schauspieler ausgezeichnet.

„Sentimental Value“ ist eine norwegisch-französisch-dänisch-deutsch-schwedische Koproduktion und erzählt von der komplizierten Beziehung eines Regisseurs zu seinen beiden Töchtern.

Fünf Auszeichnungen gingen an das Roadmovie „Sirât“ von Oliver Laxe; darin suchen ein Vater und sein Sohn in der Wüste nach der verschwundenen Tochter.

Der deutsche Oscar-Hoffnungsträger „In die Sonne schauen“ (Regie: Mascha Schilinski) gewann trotz mehrerer Nominierungen nur den Preis für das beste Kostümbild.

Die Eröffnungsrede hielt der iranische Regisseur Jafar Panahi. Er warnte, wenn die Welt nicht auf die „eklatante Gewalt“ reagiere, sei nicht nur der Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr.

Es war die 38. Verleihung des Europäischen Filmpreises; rund 5.400 Mitglieder der Europäischen Filmakademie stimmten über die Preisträger ab.

Der Europäische Filmpreis wird abwechselnd in Berlin und in einer anderen Stadt vergeben.

Ausblick

"Nach der 38. Verleihung stehen vor allem die internationalen Erfolgsaussichten der mehrfach ausgezeichneten Produktionen im Fokus. Neue Entwicklungen im Zusammenhang mit den Preisträgern oder der nächsten Gastgeberstadt sind aus den vorliegenden Quellen nicht ersichtlich."