Nach CSD-Anschlag: Familienministerin will mehr Geld für Deradikalisierung
- • Attentäter Abdul B. war polizeibekannt, verurteilt und wurde im Mai freigelassen.
- • Bundesfamilienministerin Prien will fünf Millionen Euro für Deradikalisierungsprogramme bereitstellen.
- • Berliner Justiz weist Kritik zurück: Urteil sei auf Grundlage der Rechtslage ergangen.
"Die Debatte über die Sicherheitslücken und die Reform von Deradikalisierungsprogrammen wird Politik und Justiz in den kommenden Wochen intensiv beschäftigen."
CSD-Anschlag in Berlin: Opferzahl steigt auf 31, neues Bekennervideo taucht auf
- • Mindestens 31 Menschen bei CSD-Anschlag 2026 verletzt.
- • Bekennervideo auf Handy von Abdul B. gefunden, Bezüge zum IS.
- • Trotz Gefährderstatus war Abdul B. auf freiem Fuß.
"Die Tat wird die Sicherheitsmassnahmen auf Bundesebene massgeblich verschärfen und deren Wirksamkeit überprüfen."
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Berlin: Anschlag auf CSD – Verdächtiger getötet, Generalbundesanwalt ermittelt
- • 21-Jähriger richtete Anschlag bei Berliner CSD mit mutmaßlich 11 Verletzten an.
- • Abdul B. wurde bei Festnahme von SEK erschossen.
- • Generalbundesanwalt ermittelt wegen islamistischen Terrorverdachts.
"Der Tod des Hauptverdächtigen und die Festnahme eines möglichen Komplizen lenken den Fokus auf mögliche Hintermänner und Sicherheitslücken."
Messerangriff am Pariser Triumphbogen: Angreifer hatte Tat telefonisch angekündigt
- • Ein Mann griff am Triumphbogen in Paris Polizisten mit Messer und Schere an.
- • Ein Polizist wurde am Arm verletzt, der Angreifer durch Schüsse getroffen und starb später.
- • Der Angreifer war als radikaler Islamist bekannt und 2012 in Belgien wegen Terrorismus verurteilt.
"Der Angriff unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch islamistischen Terror in Frankreich, wobei die Sicherheitsbehörden trotz Überwachung die Tat nicht verhindern konnten."
Bangladesch vor historischer Wahl: Islamistische Jamaat e-Islami gewinnt an Boden
- • Erste freie Wahlen in Bangladesch seit 17 Jahren nach Sturz von Sheikh Hasina im August 2024.
- • Islamistische Jamaat e-Islami könnte historischen Stimmenanteil erreichen und politische Kraft werden.
- • Jamaat e-Islami stellt keine einzige weibliche Kandidatin auf, Parteichef lehnt Frauen in Führungspositionen ab.
"Die Wahl könnte Bangladesch trotz des revolutionären Aufbruchs in Richtung einer stärker islamistisch geprägten Politik lenken, was insbesondere Frauenrechte gefährdet."
Prozess zum Anschlag auf ver.di-Demo in München gestartet: Angeklagter schweigt – Urteil könnte am 25. Juni fallen
- • Der Prozess zum Anschlag auf eine ver.di-Demonstration in München hat am Oberlandesgericht München begonnen; der 25-jährige Angeklagte verweigert jede Aussage, auch zu seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen.
- • Laut Anklage soll der Mann am 13. Februar 2025 mit einem Kleinwagen gezielt in einen Demonstrationszug mit rund 1.400 Teilnehmenden gefahren sein; eine Mutter und ihre zweijährige Tochter starben, 44 Menschen wurden verletzt, einige lebensgefährlich.
- • Die Bundesanwaltschaft klagt wegen zweifachen Mordes sowie 44-fachen versuchten Mordes an und sieht islamistischen Terrorismus als Motiv.
"Als Nächstes startet die Beweisaufnahme mit der Rekonstruktion des Tathergangs. Parallel soll ein forensischer Psychiater die Schuldfähigkeit des Angeklagten prüfen. Der Zeitplan deutet auf einen längeren Prozess bis mindestens in den Sommer hin; ein Urteil ist nach derzeitiger Planung für den 25. Juni möglich."
Terrorverdacht: Zwei mutmaßliche Islamisten an Flughäfen Hannover und Stuttgart festgenommen
- • Zwei Männer (18 und 27) aus Kassel bzw. dem Kreis Kassel wurden an den Flughäfen Hannover (Niedersachsen) und Stuttgart (Baden-Württemberg) festgenommen.
- • Die Frankfurter Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.
- • Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollten die Beschuldigten nach Syrien ausreisen, um sich für eine Tat ausbilden zu lassen; zudem besteht der Verdacht, dass sie im Ausland an Kämpfen teilnehmen wollten.
"Die Verdächtigen bleiben zunächst in Untersuchungshaft. Mit weiteren Angaben der Staatsanwaltschaft zu den Hintergründen sowie möglichen Anklagen ist im Zuge der fortlaufenden Ermittlungen zu rechnen."