Thema: Klinische Studien

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Gesellschaft 04.02.2026, 09:17
04.02.2026, 23:12
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Bürokratische Hürden bremsen weiterhin Krebsstudien in Deutschland

Deutschland ist im europäischen Vergleich Schlusslicht bei klinischen Studien zu neuen Arzneimitteln und besonders bei Krebsstudien.

In Deutschland finden nur 33 Studien pro eine Million Einwohner statt, verglichen mit 192 in Dänemark.

Der bürokratische Aufwand und zahlreiche ethische und juristische Hürden verlängern in Deutschland den Start klinischer Studien erheblich.

Die zersplitterte Struktur des deutschen Gesundheitssystems mit unterschiedlichen Ethikkommissionen verlangsamt den Prozess.

Positive Entwicklungen: Einführung einer zentralen Ethikkommission und Fördergelder des NCT sollen die Situation verbessern.

Innovative und komplexe Studien haben Zugang zu einer zentralen Ethikkommission, um Verfahren zu beschleunigen.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen bietet Unterstützung durch Fördergelder für innovative Forschungsansätze.

Der Weg von der Grundlagenforschung zur Anwendung neuer Therapien ist in Deutschland besonders lang.

Studien sind oft die letzte Hoffnung für Patienten mit Krebs, bieten Zugang zu innovativen Behandlungen.

Ausblick

"Trotz positiver Entwicklungen wie zentralen Ethikkommissionen und Fördermitteln, bleibt die Bürokratie in Deutschland eine erhebliche Barriere für schnelle klinische Fortschritte. Eine Vereinheitlichung und Zentralisierung der Genehmigungsprozesse könnten diese Probleme langfristig lösen."